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Tennisspielerin - oder doch lieber Beauty Queen?

Tennis RSS / Klaus Schepers / 18 September 2008 / Kommentar schreiben Wettbonus

Ana Ivanovic auf der Suche nach der verlorenen Form

Die Spielerinnen

Sie war die Nummer Eins der Welt in diesem Jahr, und das nicht zufällig für ein oder zwei Wochen. Fast zehn Wochen stand sie an der Spitze im Damentennis. Mit dem Finale beim ersten Grand Slam-Event in Melbourne und dem Sieg bei den French Open auch völlig verdient. Doch seit Wimbledon zeigt die Formkurve der Serbin steil nach unten. Dabei verlor sie unter anderem gegen Jie Zheng und Tamira Paszek, nicht gerade die stärksten Spielerinnen der Tour. Den absoluten Tiefpunkt erreichte sie aber bei den US Open. Bereits in Runde 2 war Schluss - gegen Julie Coin, eine Qualifikantin. Kann sie zeigen, dass ihre aktuelle Weltranglistenposition drei gerechtfertigt ist? Oder hat die Beauty-Queen inzwischen andere Dinge im Kopf als Tennis? In der ersten Runde hatte sie ein Freilos, nicht unbedingt von Vorteil in der aktuellen Verfassung, zumal die Gegnerin bereits Spielpraxis gesammelt hat ...

... und Nadja Petrova heißt. Die Russin hat sich in den letzten Wochen wieder an alte Zeiten erinnern lassen, in denen sie zu den besten Zehn der Welt zählte. In der ersten Jahreshälfte konnte sie nur wenig Tennis spielen. Zerrungen und Hüftprobleme hielten sie ab den Australian Open bis Anfang Mai vom Tennis spielen ab. Sie versuchte es, doch in dieser Phase schied sie vier Mal in der ersten Runde aus. Die Wende kam erst mit der Rasensaison. So konnte sie das Finale von Eastbourne und das Viertelfinale in Wimbledon erreichen. Danach kam mit dem Sieg von Cincinnati das bisherige Highlight dieses Jahres für die Russin. Allerdings war der größte Teil der Weltelite zu parallel bei den Olympischen Spielen aktiv. Nichtsdestotrotz hat sich die Russin wieder etwas nach vorne gespielt in die TOP 20 der Rankings. Mit Ana Ivanovic wartet in der zweiten Runde zwar eine starke Spielerin. Doch in Sachen Selbstbewusstsein dürfte die Russin klar im Vorteil sein.

Das Head-to-head: Meistens klare Siege

Die beiden haben insgesamt bereits sechs mal gegeneinander gespielt. Die Serbin führt mit 4:2. Auffällig bei den bisherigen Spielen. Mit einer Ausnahme gewann die jeweilige Siegerin deutlich. Nur letztes Jahr in Wimbledon konnte Ivanovic in drei Sätzen gewinnen. Auch das letzte Duell in Los Angeles konnte die Serbin für sich entscheiden. Kann sie das auch dieses Mal schaffen? Wer auf sie setzt, bekommt sogar bessere Quoten als in den beiden letzten Begegnungen, obwohl Ivanovic da noch nicht so gut platziert war in der Weltrangliste. Da schlägt sich die aktuell fehlende Form der Serbin eben doch nieder: Quoten um 1,70 sind bei Betfair für Ivanovic zu haben.

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