Spiel, Satz und Sieg! Der Rückblick auf das Tennisjahr Teil 2: Die Main Events - 16 Mal Tennis auf allerhöchstem Niveau
Tennis
/ Klaus Schepers / 25 November 2008 / Kommentar schreiben Wettbonus
2008 - ein Tennisjahr, das sogar ein Event mehr aufzubieten hatte als seine drei Vorgänger. Die Olympischen Spiele in Peking setzten einen weiteren Höhepunkt, der zwar nur mit verhältnismäßig wenigen Weltranglistenpunkten belohnt wird, aber trotzdem zu den großen Events zählt. Denn immerhin waren hier fast alle Topleute am Start. Gewonnen hat der Überflieger dieser Saison - Rafael Nadal. Neben dem großen Prestigeerfolg Olympia gewann er die Grand Slam-Turniere in Paris und Wimbledon, sowie die Masters-Turniere von Monte Carlo, Hamburg und Toronto. Mit vier großen Siegen konnte auch Novak Djokovic beweisen, dass er zu den besten Spielern der Welt zählt. Zwar konnte er seinen dritten Platz in der Weltrangliste nicht verbessern, dafür aber mit den Australian Open seinen ersten Grand Slam-Erfolg feiern. Hinzu kommen außerdem die Masters-Siege von Indian Wells und Rom, sowie der Sieg bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft, dem Masters Cup in Shanghai. Damit zeigte der Serbe einmal mehr, wie sehr ihm die Masters Events liegen. Schon 2007 konnte er zwei Titelerfolge feiern.
Zehn der 15 Einzeltitel konnten also Nadal und Djokovic für sich verbuchen. Wer konnte sich noch auf die Siegerlisten schreiben? Andy Murray war immerhin zwei Mal erfolgreich (Cincinnati und Madrid). Jo-Wilfried Tsonga konnte in Paris einen ersten großen Titelerfolg feiern. Und Nikolay Davydenko gewann in Miami seinen insgesamt zweiten Masterstitel. Haben wir da nicht einen vergessen? Richtig, Roger Federer. Der Schweizer konnte ebenfalls ein Event gewinnen. Mit dem Sieg bei den US Open brachte er sein Tennisjahr doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss. Immerhin erreichte er auch vier Mal das Finale, verlor allerdings jedes Mal gegen Nadal. Für den Schweizer lief das Jahr 2008 alles andere als gut - das zeigt vor allem diese Bilanz bei den größten Turnieren des Jahres. Immerhin konnte auch er eine olympische Goldmedaille mit nach Hause nehmen - im Doppel mit seinem Landsmann Stanislas Wawrinka.
Die größten Überraschungen bei den Main Events: Die Finalteilnahme von Nicolas Kiefer beim Masters in Toronto und der Davis Cup-Sieg der spanischen Rumpftruppe auf argentinischem Hardcourtboden.
