Novak Djokovic vs. Jeremy Chardy
Tennis
/ Klaus Schepers / 18 Februar 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Schon in der ersten Runde der Open 13 in Marseille gibt es einen richtigen Kracher. Der Weltranglistendritte Novak Djokovic trifft auf einen Spieler, der in der Weltrangliste auf dem Weg nach oben ist. Mit seinem ersten ATP-Finale in Johannesburg vor zwei Wochen geht es umso schneller für Jeremy Chardy
Novak Djokovic vs. Jeremy Chardy
Es ist noch nicht lange, dass diese beiden zuletzt aufeinander getroffen sind. In der zweiten Runde der Australian Open gewann der Serbe noch souverän in drei Sätzen. Lediglich im ersten Satz konnte Chardy mithalten. Mehr aber auch nicht. Das Finale von Johannesburg und der Sieg gegen David Ferrer dürften dem Franzosen aber zusätzliches Selbstvertrauen gegeben haben. Und immerhin spielt er in Marseille vor heimischem Publikum. Auch das hat vielen Spielern in den letzten Wochen zusätzlichen Auftrieb gegeben.
Novak Djokovic ist schlecht ins neue Jahr gestartet. Gleich sein erstes Spiel verlor der Weltranglistendritte gegen Ernests Gulbis. Beim zweiten Turnier in Sydney lief's schon etwas besser. Erst im Halbfinale war Endstation gegen Jarkko Nieminen. Bei den Australian Open, bei denen er als Titelverteidiger an den Start ging, musste er im Viertelfinale gegen Andy Roddick die Segel streichen - aufgrund einer Verletzung, wie er selbst sagt. In Marseille will er nun zeigen, dass die Diskussionen um seine frühzeitigen Spielaufgaben unberechtigt sind. Bisher lief es für den Serben in der südfranzösischen Stadt aber alles andere als gut. Im Jahe 2007 scheiterte er direkt in Runde 1 an Mikhail Youzhny. Und im Jahr darauf war bereits in der zweiten Runde gegen Gilles Simon Schluss.
Jeremy Chardy bestritt erst ein einziges Spiel in Marseille. Das allerdings hatte es in sich. Der Junioren-Sieger von Wimbledon im Jahr 2005 musste sich damals mit 7:6, 6:7 und 6:7 Jarkko Nieminen geschlagen geben. Das ist aber inzwischen fast zwei Jahre her und seitdem hat der Franzose sich doch erheblich gesteigert. Inzwischen steht er bereits auf Platz 55 der Weltranglsite.
Schaut man sich die Quotierung an, könnte man hier durchaus eine Wette auf den Franzosen wagen. Der Serbe geht natürlich als klarer Favorit (1,20) ins Rennen. Doch mit der eher schwachen Bilanz in Marseille, der zuletzt wegen Verletzung aufgegebenen Partie gegen Roddick und Problemen mit seinem neuen Racket, kann man hier auf Jeremy Chardy vor heimischen Publikum setzen. Immerhin zu einer Quote von 6,00.