Betfair
Weltmeisterschaft

Marsmensch vs. Maschine

Tennis RSS / Klaus Schepers / 31 Juli 2008 / Kommentar schreiben Wettbonus

Roger Federer im Duell gegen den Aufschlagriesen Ivo Karlovic

„Der spielt Tennis wie von einem anderen Planeten". Diesen Satz konnte man von nahezu allen Tennismoderatoren noch vor wenigen Monaten hören, wenn es darum ging, das Spiel des Schweizers zu beschreiben. Inzwischen ist vom „Marsmensch" Federer nur noch wenig zu sehen. Selbst gegen eher schwächere Gegner muss er in diesen ersten Wochen der Hardcourt-Saison schwer kämpfen. In der dritten Runde wartet ein besonderer Gegner auf ihn: die Aufschlagmaschine. Sie zeichnet sich aus durch eine hohe Anzahl von Assen und Service-Winnern, vor allem bei Breakbällen oder engen Spielständen und trägt den Namen Ivo. Ivo Karlovic.

Der 2,08m große Kroate hat in diesem Jahr bereits 614 Asse geschlagen. Im Schnitt sind das 16,5 pro Spiel. Der Belag in Cincinnati kommt ihm besonders entgegen, weil er noch deutlich schneller ist als der Hardplatzbelag, der beim Masters Event letzte Woche in Toronto eingesetzt wurde. In seinen beiden bisherigen Spielen musste er nicht ein einziges Break hinnehmen. Gegen Acasuso nicht einmal einen Breakball. Und natürlich kann der Kroate nicht nur aufschlagen, sondern auch solides Tennis spielen. Nur Aufschlagen reicht im Tennis eben doch nicht aus, um Spiele gewinnen zu können. Tie-Breaks spielen muss er dennoch wie kein Zweiter auf der Tour: In diesem Jahr im Schnitt einen pro Match - 37 mal Nervenkitzel in 37 Spielen. Obwohl er derartig viele Tie-Breaks spielt, hat er hier eine negative Bilanz von 16-21. Im direkten Vergleich mit dem Schweizer sieht die aber noch deutlich schlechter aus.

Head-to-head spricht klar für Federer

Federer konnte bisher alle sechs Duelle für sich entscheiden. In diesen sechs Duellen gab es neun Tie-Breaks, von denen der Schweizer acht gewinnen konnte. Die letzten vier Duelle aus 2007 und 2008 in der Übersicht:

2007 Montreal : Federer 7-6, 7-6
2007 Basel: Federer 7-6, 7-6
2007 Paris: Federer 6-3, 4-6, 6-3
2008 Rom: Federer 7-6, 6-3

Fazit

Wenn Roger Federer zumindest vorerst die Nummer 1 der Welt bleiben will, muss er dieses Spiel gewinnen. Ansonsten könnte Nadal bei einem Sieg in Cincinnati die Spitzenposition übernehmen. Gewinnen wird dieses Match derjenige, der die Big Points macht. Mit einer Ausnahme gab es in jedem Duell mindestens einen Tie-Break. Und da zählt jeder Punkt doppelt. Hier ist vor allem Selbstvertrauen gefragt. Und das hat Federer seit der Niederlage im Wimbledon-Finale nur noch in geringem Maße. Nicht umsonst ist er so hoch quotiert, wie noch nie gegen den Kroaten. Setzt man 100 Euro auf den Schweizer, so ist ein Gewinn von über 20 Euro möglich. Ein Sieg des Kroaten bringt immer noch mehr als das Fünffache des Einsatzes zurück.

Post a comment

€20 FREIWETTE + CASHBACK

GO

So funktioniert‘s:
1. Konto eröffnen, Geld einzahlen und loswetten.
2. Wir zahlen den Einsatz Ihrer ersten Wette bis €20 zurück, wenn Sie verlieren.
3. In den ersten 30 Tagen Punkte sammeln und bis zu €1.000 Cashback verdienen.
JETZT ANMELDEN UND BONUS SICHERN!

Bis zu $2500 Poker-Bonus sichern

Go

Wählen Sie Ihren Anmeldebonus selbst: $50, $250, $500, $1000 oder $2500. Erhalten Sie bis zu 40% Cashback für Ihre Treue im Betfair Players Club.
Jetzt bei Betfair Poker anmelden!

© Betfair 2007 | Spielen Sie verantwortungsvoll. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte www.gambleaware.co.uk (in englisch) | Kontakt (in englisch): haveyoursay@betfair.com
Australia | English | España | Italia | Ireland
Partner: Wettbasis