Just another manic Monday ...
Tennis
/ Klaus Schepers / 08 September 2008 / Kommentar schreiben Wettbonus
... bei den diesjährigen US Open - mit dem Finale von Roger Federer gegen Andy Murray
Es hat so wenig geregnet wie schon lange nicht mehr in New York. Lediglich zwei Turniertage wurden vom Wetter beeinträchtigt. Das ändert aber nichts daran, dass erstmals seit 1987 wieder ein Finale am Montag ausgetragen werden muss. Denn der „Super Saturday" mit beiden Herren-Halbfinals und dem Finale der Damen war nach wenigen Stunden bereits beendet. Roger Federer konnte sein Spiel gegen den Serben Novak Djokovic noch beenden, Andy Murray und Rafael Nadal dagegen musste gestern in die Verlängerung gehen. Schuld waren die Ausläufern des Hurrikans Hannah, die am Samstag die amerikanische Küstenstadt erreichten und Tennis spielen unmöglich machten. Gestern wurde dann aber bei herrlichem Wetter doch noch der Finalgegner von „Fedex" gefunden - überraschenderweise Andy Murray aus Schottland.
Der Gewinner wird Geschichte schreiben
Andy Murray steht in seinem ersten Grand Slam-Finale und hat die Möglichkeit als erster Spieler seit mehr als 70 Jahren wieder einen Majorsieg für das Vereinigte Königreich zu holen. Zwar ist er eigentlich Schotte, aber das ist den englischen Medien egal. Nachdem er vor wenigen Wochen erst seinen ersten Masters-Titel in Cincinnati holen konnte, kann er bei den US Open gleich in dieser Art und Weise weiter machen. Roger Federer dagegen bleibt durch den Sieg des Schotten wenigstens Rafael Nadal erspart, wohl sein größter Angstgegner in den letzten beiden Jahren. Er hat die Chance als erster Spieler der Open Era seinen fünften US Open-Sieg in Folge zu holen. Beeindruckend auch seine Bilanz bei allen Majors: Bei den letzten 18 Events hat er mindestens das Halbfinale erreicht. Zuletzt verpasste er das im Jahr 2004 durch eine Niederlage in der 3.Runde - immerhin gegen den Sandplatzkönig Gustavo Kuerten. Eine derartige Dominanz hat es im Tenniszirkus bis dato noch nie gegeben. Mit einem Sieg in New York rückt Federer bis auf einen Titel an den Rekordgewinner Pete Sampras heran.
Murray führt im direkten Vergleich
Andy Murray ist einer der Gegner, die Roger Federer nicht so leicht besiegen kann. Hat er gegen andere Top10-Spieler wie Davydenko (12-0) oder Roddick (16-3) sensationelle Bilanzen vorzuweisen, liegt er gegen den Schotten im internen Vergleich sogar mit 1-2 hinten. Das Duell in diesem Jahr in Dubai konnte Murray in drei Sätzen für sich entscheiden, ebenfalls das vorletzte Duell in Cincinnati im Jahr 2006. Einziger Sieg für den Schweizer bisher: 2005 in Bangkok auf Sand. Kann er den Schotten diesmal bezwingen? Bei Betfair gibt es für ihn immerhin eine Quote von 1,55. Wer an einen Sieg von Murray glaubt, kann seinen Einsatz fast verdreifachen. Wer einen „Manic Monday" und 5 Sätze für möglich hält, kann seinen Betrag mehr als versiebenfachen - wenn er denn den richtigen Spieler auswählt.