Tennis: Die 10 besten Momente des John McEnroe-Wahnsinns
130 Wimbledon
/ Editor / 09 Juni 2011 / Kommentar schreiben Wettbonus Zum Wettmarkt

Noch immer ein brodelnder Vulkan...
Kurz vor dem Turnierbeginn in Wimbledon (ab 20. Juni) ist es ein guter Zeitpunkt eine Karriererückschau auf einen Spieler zu halten, der nicht nur auf dem Heiligen Rasen Wimbledons für unglaublichen Eskapaden berühmt war: John McEnroe.
John McEnroe zeigt uns zwei Seiten. Wennn er heute als TV-Kommentator arbeitet, ist er charmant und kenntnisreich. Auf dem Platz war er aber immer ein 'Superflegel', selbst heute noch - im Alter von 52 - kann er auf Senioren-Events wie ein Vulkan explodieren.
Hier sind die 10 besten Momente des John McEnroe-Wahnsinns:
10. Was macht einen klaren Fehler aus?
John McEnroes letzter Wimbledon-Auftritt war 1992, als er im Halbfinale von Andre Agassi geschlagen wurde. Natürlich legte er sich auch hier mit den Offiziellen an.
9. Abschied von der Tennis Hall of Fame
Selbst im Jahr 2008 beim Hall of Fame Champions Cup bewies McEnroe, dass er noch immer nichts verlernt hat - als er disqualifiziert wurde nach einem Krawall mit einem Schiedsrichter.
8. Connors platzt der Kragen
McEnroe ging den Schiedsrichtern regelmäßig auf die Nerven, aber hier in einem Showkampf gegen Jimmy Connors merkt man, dass auch McEnroes alter Dauerrivale Jimmy Connors von den ewigen Possen Big Mäcs genervt war.
7. Töchter gehören nicht auf den Tennisplatz
Wenn John McEnroe Tennis spielt, sind Obzönitäten aller Art vorprogrammiert. Bitte also nicht die Töchter mitnehmen, so wie es hier ein unwissender Daddy getan hat.
6. Unzufrieden mit mir - und dem Rest der Welt
Es war eigentlich nur ein selbstkritisches Selbstgespräch McEnroes, aber leider hörte auch der Schiri zu.
5. Ein regnerischer Tag in Paris
William Kleins Doku 'The French' -zeigt hintergründig, was bei den French Open 1982 hinter den Kulissen abging. Hier will McEnroe vom Schiedsrichter erreichen, dass er das Match gegen Lendl wegen schlechten Wetters beendet, aber er erntet nur französisches Schulterzucken.
4. Doppelter Ärger
McEnroe war auch ein großer Doppelspieler. Noch 2009 zeigte Mac seine emotionalen Qualitäten, als Leander Paes den Ball direkt auf seinen Doppelpartner Robert Kendrick feuerte.
3. Das kannst du nicht ernst meinen!
McEnroes berühmter Ausbruch in Wimbledon 1981, als Sätze wie "Das kannst du nicht ernst meinen!" und "Kreide flog auf!" zu seinen Markenzeichen wurden.
2. McEnroe leidet am Stockholm-Syndrom
Ivan Lendl war der große Feind McEnroe in den 80er Jahren und begegnete dem Tschechen während der Stockholm Open 1984, bei denen McEnroe einen seiner größten Ausbrüche aller Zeiten hatte.
Trotz zweier Strafpunkte konnte McEnroe am Ende Lendl bezwingen und gewann dann auch das Finale gegen Mats Wilander.
1. Djokovic erhält eine Lektion
Als sich Novak Djokovic bei den US Open 2009 entschied, McEnroe zu parodieren, rechnete er wohl mit einigen Lachern auf den Rängen. Aber nein, der echte McEnroe rannte von seinem Moderatorenpult runter auf den Court und bewies Djokovic, dass man das Original nicht parodieren kann.
Und als Leckerli zum Schluss hier noch ein Seat-Werbespot, bei dem McEnroe seine Wutausbrüche selbstironisch auf die Schippe nimmt.