Warum ANDY MURRAY die US Open gewinnen wird!
US Open
/ Geisterfahrer / 06 September 2011 / Kommentar schreiben Wettbonus Zum Wettmarkt

Novak Djokovic, Nr. 1 der Welt, beherrscht die Tennisszene im Jahr 2011 und eilt von Sieg zu Sieg. Aber der Geisterfahrer traut dem Braten nicht und wird in Flushing Meadows weder auf Djokovic, noch auf Nadal oder Federer, sondern auf den Briten Andy Murray wetten. Warum?
Andy Murray gewann in Cincinnati seinen zweiten Titel in der laufenden Saison. Trotz dieses Erfolgs steht seine Quote auf einen Grand Slam Sieg bei den US Open noch bei 7,0. Aus folgenden Gründen sollten wir auf ihn setzen...
Der Erfolg von Cincinnati verheißt Gutes...
Andy Murrays Erfolg bei den Cincinnati Open, dem abschließenden ATP World Tour Masters 1000 Series Event, spricht für seine Chancen in New York. Sechs der letzten acht Champions erreichten auch das Finale in Flushing Meadow, drei davon sicherten sich den Sieg und damit den Löwenanteil des Preisgeldes. Vor drei Jahren gewann Murray ebenfalls in Cincinnati und spielte anschließend die besten US Open seines Lebens, bei denen er schließlich Zweiter wurde, obwohl er es zuvor bei fünf Versuchen nie bis ins Viertelfinale geschafft hatte.
...besonders da er Djokovic besiegte
Um den seltsam geformten Pokal in Cincinnati zu gewinnen, musste sich Murray gegen Novak Djokovic durchsetzen und dem Weltranglistenersten die erst zweite Niederlage in 2011 zufügen. Die Kritiker des Schotten führen natürlich an, dass Djokovic verletzt aufgeben musste, doch zu diesem Zeitpunkt führte Murray bereits mit 6:4 und 3:0 und dominierte seinen in diesem Jahr als nahezu unschlagbar geltenden Gegner. Zuvor gewann nur Roger Federer gegen ihn beim Roland Garros. Von den letzten sechs Spielen gegen Djokovic gewann Murray vier, Federer drei und Nadal nur eines.
Federer ist keine echte Bedrohung...
Man könnte meinen, dass Nadal das Schreckgespenst von Murray sei, da er diesen dreimal in Wimbledon besiegte, doch hat der Brite den Spanier auch schon zweimal besiegt, unter anderem bei ihrem vorherigen Aufeinandertreffen bei den US Open. Das meiste Unbehagen bereitet Murray jedoch Federer, der ihn zweimal in wichtigen Endspielen besiegte und auch beim letzten Aufeinandertreffen in einem Halbfinale die Nase vorn hatte. Durch die Setzliste können sie jedoch nicht vor dem Finale aufeinandertreffen und da Federer bereits seit einem Jahr ohne Grand Slam oder ATP World Tour Masters 1000 Titel ist, glauben nur Wenige, dass er überhaupt so weit kommt. Seine Quote auf den Turniersieg ist höher als Murrays bei 7,8.
...und Nadal ist außer Form
Nadal ist zwar der Titelverteidiger des US Open, doch startet er diesmal in schlechter Verfassung. Im Rogers Cup verlor er im ersten Spiel gegen Ivan Dodig und in Cincinnati war im Viertelfinale gegen Mardy Fish Schluss. Besonders die Niederlage in Kanada war ein Schock, da es erst das zweite Mal in über drei Jahren war, dass er in einem ATP World Tour Masters 1000 Event vor dem Viertelfinale ausschied.
Alle guten Dinge sind vier
Wie bereits erwähnt, schafften es sechs der letzten acht Gewinner von Cincinnati ins Finale von New York, und wenn Murray diesen Trend fortführt, könnte er beim vierten Anlauf seinen Grand Slam Fluch brechen. Die letzten beiden Spieler, die ihr viertes Finale erreichten und die vorherigen drei verloren, waren Andre Agassi in Wimbledon 1992 und Goran Ivanisevic beim Wimbledon 2001 und beide waren im vierten Anlauf siegreich. Ivan Lendl ist der einzige Spieler in der Geschichte der Grand Slams der seine ersten vier Endspiele verlor.
Meine Wette
Murray @ 7,0