Tennis-Wetten: Alles Roger bei den US Open?
US Open
/ Klaus Schepers / 30 August 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus

Das vierte Grand-Slam-Turnier des Jahres steht vor der Tür - die US Open in New York. Bei den Herren haben neben den Big4 eigentlich nur noch Andy Roddick und Juan Martin del Potro eine reelle Chance auf den Titel. Sehr viel spricht für eine Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr: Ich glaube, dass die Finalpaarung wieder Federer gegen Murray heißen wird.
Es ist ja nicht so, dass er auf Losglück angewiesen wäre. Roger Federer hat bei den letzten 21 Grand-Slam-Turnieren jeweils das Halbfinale erreicht - ein einmaliger Spitzenwert, der seine Dominanz im Herrentennis in den letzten Jahren hervorragend beschreibt. Kein anderer Spieler kann auch nur annäherend eine ähnliche Konstanz vorweisen. Und doch meint es der Tennisgott auch bei der Auslosung bei den US Open gut mit ihm. Den gefährlichen Gegner geht er mindestens bis zum Halbfinale aus dem Weg.
In seinem Viertel ist mit Nikolay Davydenko der auch wohl potentiell schwächste Spieler der TOP 8 gelandet. Außerdem geht er in seiner Hälfte seinem Angstgegner Rafael Nadal aus dem Weg. Exzellente Voraussetzungen also, um erneut mindestens ins Finale einzuziehen. Wirklich gefährlich werden kann ihm bis zum Halbfinale eigentlich keiner seiner Gegner.
In der dritten Runde könnte Lleyton Hewitt der Gegner sein. Gegen den hat der Schweizer aber die letzten 13 Spiele in Serie gewonnen. Gegen den möglichen Gegner im Achtelfinale, Tommy Robredo oder James Blake, sollte er ebenfalls keine Probleme haben, denn beide sind im Moment nicht gerade in guter Form. Anschließend folgt (wie bereits erwähnt) Nikolay Davydenko, der den Schweizer in zwölf Partien noch nie besiegen konnte. Zack! Und schon steht Federer wieder im Halbfinale - höchstwahrscheinlich gegen Andy Roddick oder Novak Djokovic. Auch die dürften ihm lieber sein als Nadal oder del Potro.
Andy Murray muss dagegen deutlich mehr leisten, um Finale auf den Schweizer zu treffen. Bereits in der dritten Runde wartet mit Ivo Karlovic ein gefährlicher Gegner. Denn hier wird es auf wenige Punkte ankommen. Allerdings sollte der Schotte sich über die best of 5-Distanz doch durchsetzen können, denn da ist der Kroate doch einen Tick schwächer einzuschätzen. Im Viertelfinale könnte es dann zum Duell mit Juan Martin del Potro kommen, der auf Dauer die Phalanx der Großen Vier durchbrechen wird, bevor im Halbfinale entweder Rafael Nadal oder Jo-Wilfried Tsonga wahrscheinliche Gegner sind.
Ein recht unglückliche Auslosung für den Schotten. Dass sollte ihn allerdings nicht wirklich aus der Ruhe bringen, denn die US Open sind sein Lieblingsturnier, wie er schon oft betont hat und im letzten Jahr bereits zeigen konnte. Seitdem ist aber viel passiert. Der Schotte ist physisch und psychisch viel stärker geworden. Das umfangreiche Training im Dezember 2008 zahlt sich aus und spricht wenig gegen einen Finaleinzug des Schotten.
Fazit
Ich sehe die Chancen für eine Neuauflage des Finals aus dem verganenen Jahr bei mindestens 40 Prozent. Murray liebt dieses Turnier, Federer hat sich in Cincinnati wieder in guter Form gezeigt und eine lösbare Auslosung. Wer sich am Ende durchsetzt weiß ich nicht, aber die Quoten für ein Finale zwischen dem Schweizer und dem Schotten sind viel zu hoch! Daher:
Andy Murray vs. Roger Federer Final?
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