Die Australian Open - Tag 3
Australian Open
/ Klaus Schepers / 20 Januar 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Heute beginnt die zweite Runde. Für alle, die nicht immer nachts wach bleiben wollen, hier eine Vorausschau auf die Spiele der Night Session - zur besten Frühstückszeit in Deutschland.
Jelena Dokic vs. Anna Chakvetadze
Sie ist zurück - nach einer langen Pause schlägt Jelena Dokic wieder auf der WTA-Tour auf. Schon in Brisbane zeigte sie gegen Amelie Mauresmo, dass sie das Tennis spielen nicht verlernt hat - auch wenn sie sich knapp in zwei Tie-Breaks geschlagen geben musste. In Melbourne konnte sie ihr Erstrundenspiel sogar erfolgreich gestalten gegen Tamira Paszek. Auch wenn ihr vor allem der zweite Aufschlag noch Probleme bereitet, vor allem das druckvolle Spiel verhalf ihr zum Sieg. Ob sie das auch gegen die Nr. 18 der Welt, Anna Chakvetadze schaffen kann, ist allerdings fraglich. Zwar hat die Russin zuletzt nicht die besten Resultate erzielen können, in Runde Eins besiegte sie aber immerhin Anne Kethavong, die zuletzt ins Halbfinale von Auckland einziehen konnte.
Bernard Tomic vs. Gilles Muller
Die Rekordspieler unter sich: Bernard Tomic ist der jüngste Spieler, der jemals ein Spiel bei den Australian Open für sich entscheiden konnte, mit 16 Jahren und 103 Tagen. Gilles Muller war Teil eines der längsten Spiele, die es jemals bei den Australian Open gegeben hat. Er setze sich mit 16:14 im fünften Satz gegen Feliciano Lopez durch. Ob er jetzt auch noch die Kraft hat, um sich gegen Tomic durchzusetzen? Eigentlich spricht nur wenig dagegen. Denn Tomic ist eben erst 16 Jahre alt. Er hat zwar für dieses Alter schon gute Grundschläge, aber er hat auch davon profitiert, dass sein Gegner Potito Starace hieß. Und der mag die Hardcourts nicht wirklich gerne.
Florian Mayer vs. Juan Martin del Potro
Das dritte Spiel zum Frühstück gibt's in der Margarte Court Arena, parallel zum Spiel von Dokic und Chakvetadze. Hier geht mit Juan Martin del Potro ein Mitfavorit auf den Turniersieg ins Rennen. Seine Aufgabe in der zweiten Runde ist keinesfalls so leicht, wie die Quote vermuten lässt. Florian Mayer scheint nach langer Verletzungspause sehr schnell den Anschluss gefunden zu haben. Seit Mai 2008 hatte er kein Spiel mehr bestritten. Bis er Anfang Januar auf Anhieb das Finale des Challengers von Noumea erreicht hat. Anschließend spielte er die Qualifikation ohne Satzverlust und musste auch in seinem Erstrundenmatch gegen Ouhab lediglich 5 Spiele abgeben. Vor allem sein unkonventionelles Spiel könnte dem Argentinier hier Probleme bereiten. Stop, Lob, überraschender Netzangriff? Zu Quoten von 1,05/1,06 muss man den Argentinier einfach layen!