Fernando Verdasco vs. Roger Federer
Tennis
/ Klaus Schepers / 19 März 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Das beste Spiel des Tages findet mitten in der Nacht statt. Um 03.30 deutscher Zeit spielt Roger Federer gegen Fernando Verdasco. Die beiden verbindet in der bisherigen Saison 2009 mehr, als man vermuten könnten. Tolles Tennis dürfte auf jeden Fall die belohnen, die zu dieser späten Zeit noch wach bleiben.
Roger Federer vs. Fernando Verdasco
Fernando Verdasco könnte der Überraschungsmann der Saison werden. Zwar gehört er schon seit längerem zur erweiterten Weltspitze, der Durchbruch aber gelang ihm aber erst zuletzt mit dem Halbfinaleinzug bei den Australian Open und dem sensationellen Fünfsatzkracher gegen Rafael Nadal. Mit dem Finaleinzug zuvor in Brisbane hat der Spanier auch vorher schon gezeigt, dass er sich in exzellenter Frühform befindet ...
... die bei Roger Federer eigentlich das normalste der Welt ist. Auch der Schweizer startete gut ins Jahr, zog ins Finale der Australian Open ein, verlor dort aber gegen Rafael Nadal in fünf Sätzen. Seine Leistungen waren allerdings doch deutlich schwankender als in den Jahren zuvor zum Saisonstart. Auch in Doha musste er sich bereits im Halbfinale gegen Andy Murray geschlagen geben.
Beide Spieler gehören aber nach Rafael Nadal zu denen, die im Moment von der Spielstärke her zusammen mit Djokovic und Murray die TOP 5 sind, und das doch mit einem mittelgroßen Abstand zum Rest (wenn man Tsonga vielleicht noch miteinbezieht). Beide haben in diesem Jahr eine 9:2-Bilanz gespielt. Und beide musste in den bisherigen drei Runden genau einen Satz abgeben. Fernando Verdasco schwächelte im zweiten Satz gegen Philipp Kohlschreiber, Roger Federer ebenfalls in Satz 2 gegen Fernando Gonzalez.
Das Head-to-head spricht zwar klar für Federer (3:0), allerdings waren zwei Spiele auf der roten Asche in Hamburg und das letzte Duell ein Exhibition Match. Und das dazu noch sehr eng: Fedex konnte dieses Match erst im Tie-Break des dritten Satzes gewinnen. Dieses Duell dürfte auch ungefähr die aktuelle Form der beiden widerspiegeln. Was das Match ziemlich offen erscheinen lässt. Natürlich, der Schweizer muss hier trotzdem als klarer Favorit ins Rennen gehen, aber bestimmt nicht so deutlich, wie das jetzt gegen Verdasco der Fall ist. Dafür war der Spanier einfach zu stark bei den Australian Open. Auch gehört er zu den wenigen Spielern, die sich dem Schweizer auf Hardcourt nocht nicht geschlagen geben musste (zumindest nicht in einem regulären Spiel auf ATP-Niveau).