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Das Vorspiel in Down Under

Tennis RSS / Klaus Schepers / 13 Januar 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus

In Sydney bereiten sich die besten Tennisspieler der Welt auf die Australian Open vor - in der Nacht zu Mittwoch kämpfen sie um die Viertelfinalplätze - mit dabei sind neben Topleuten wie David Nalbandian und Novak Djokovic auch sechs Franzosen.

In Sydney wird im Achtelfinale französisch gesprochen. Sechs von 16 Spielern kommen aus der Grande Nation. Den Anfang macht der starke Aufschläger Michael Llodra um 1 Uhr deutscher Zeit gegen David Nalbandian, der nach der Davis Cup-Niederlage im November sein erstes Spiel in diesem Jahr bestreitet. Quoten um 1,50 für den Argentinier erscheinen ein wenig hoch, wenn man bedenkt, dass Nalbandian mit fehlender Matchpraxis eigentlich selten Probleme gehabt hat. Falls er schlecht startet, was er nahezu immer tut, kann man hier durchaus eine gute Quote erzielen.

Zeitgleich schlägt auf dem Centre Court ein weiterer Franzose auf: Jo-Wilfried Tsonga will die gute Form zum Ende des vergangenen Jahres direkt mit nach Australien nehmen. Dort, wo er 2008 immerhin das Finale des ersten Grand Slam-Turniers erreichen konnte. Sein Achtelfinale bestreitet er gegen Simone Bolelli, der beim Hopman Cup in Perth einen guten Eindruck hinterlassen hat und im Moment in der Nähe seiner besten Weltranglistenplatzierung rangiert. Unter diesen Gesichtspunkten ist Tsonga zu Quoten um 1,30 durchaus einen Layversuch wert.

Nach diesem Spiel kommt es zu einem der Highlights des Tages. Der Weltranglistendritte Novak Djokovic trifft auf den Franzosen Paul-Henri Mathieu. Letzte Woche konnte der Franzose gegen den Djokovic-Bezwinger Ernests Gulbis gewinnen. Somit sollten Djokovic-Backer zu niedrigen Quoten auf jeden Fall gewarnt sein. Für ein Lay des Serben sollte man hier aber auch erst einmal abwarten, hat er letzte Woche wohl auch wegen seines neuen Rackets verloren, weil ihm das Gefühl hierfür noch fehlte.

Als drittes stehen sich auf dem Centre Court Lleyton Hewitt und Janko Tipsarevic gegenüber. Tipsarevic hat bei den Australian Open 2008 eines der besten fünf Spiel des Jahres bestritten - gegen Roger Federer. Damals unterlag er erst mit 8:10 im Tie-Break des fünften Satzes gegen den Schweizer. Ob er seine gute Form auch in 2009 bestätigen kann - wird sich auch gegen den Lokalmatadoren Lleyton Hewitt zeigen. Warum der Serbe hier Außenseiter ist, das wird ein Rätsel der Buchmacher bleiben.

Als fünftes Spiel auf Court One stehen sich dann zwei Franzosen direkt gegenüber: Richard Gasquet und Gilles Simon. Der eine mit Tendenz nach oben im letzten Jahr (Simon), der andere eher auf dem Weg nach unten. Wer dieses Spiel gewinnt, ist ungefähr so offen, wie der Ausgang des Wurfes einer Münze.

Außerdem spielen noch:

Der Aufschlagriese vs. Der Linkshänder: Chris Guccione gegen Jarkko Nieminen
Der Verletzungsgeplagte vs. Der Sunnyboy: Mario Ancic gegen Tommy Robredo
Die Vorhandpeitsche vs. Der Newcomer: Igor Andreev gegen Jeremy Chardy

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