Das Duell der Fragezeichen
Tennis
/ Klaus Schepers / 29 August 2008 / Kommentar schreiben Wettbonus
Tommy Robredo vs. Marat Safin - oder: Welche Formkrise ist größer?
Nr.16 und Nr. 44. Das sind die aktuellen Weltranglistenpositionen von Tommy Robredo und Marat Safin. Und auch wer die beiden Namen hört, denkt erst einmal an ein absolutes Highlight in der zweiten Runde eines Grand-Slam-Tuniers.
Der starke Aufschläger und ehemalige Weltranglistenerste gegen den Sandplatzspezialisten und langjährigen Top10-Spieler. Allein die Form der beiden Routiniers ist im Moment alles andere als gut - zumindest auf Hardcourt. Beide konnten zwar in dieser Saison schon gute Ergebnisse erzielen, Robredo auf Sand und Safin auf Rasen. Aber beide haben mit dem Spiel auf den Hartplätzen so ihre Probleme, wie ihre jeweils negativen Bilanzen zeigen:
Safin hat bisher eine Bilanz von 7:10, Robredo gar von 5:9. Vor allem zu Jahresbeginn hagelte es für beide Erstrundenniederlagen in Serie. Die Vorbereitung lief zwar für beide etwas besser, doch mehr als Runde 2 (Robredo) bzw. Viertelfinale (Safin) war für beide da nicht zu holen. Und auch im letzten Jahr hatten die beiden nicht die besten Ergebnisse erzielt - Robredo scheiterte in Runde Drei an Gulbis, Safin schon in Runde zwei an Wawrinka. Immerhin hat sogar keiner den großen Druck, viele Punkte verteidigen zu müssen, und kann so vielleicht befreit aufspielen.
Das Head-to-head ist so ausgeglichen wie die Quoten
Der Spanier und der Russe standen sich bereits sehr oft gegenüber. Kein Wunder, beide sind schon relativ lang auf dem Tourzirkus unterwegs. So fand das erste Duell auch schon 1999 statt, und ging in drei Sätzen an Tommy Robredo. Insgesamt gingen sechs von acht Duelle über die maximale Distanz - Highlight war der 8:6-Sieg von Robredo im Achtelfinale von Roland Garros im Jahr 2005. Insgesamt haben beide Akteure bisher vier Duelle für sich entscheiden können. Wer schafft den fünften Sieg? Müssen beide erneut über die Maximaldistanz gehen? Tommy Robredo jedenfalls geht als ganz leichter Favorit in dieses Rennen. Immerhin hat er in der Runde zuvor auch souverän in drei Sätzen gewinnen können, während der Russe sich gegen Vincent Spadea durch fünf lange Sätze quälen musste. Für die 3:2-Siegwette von beiden Spielern gibt es eine schlechtere Quote als für das 3:0. Auch die Sportwetter bei Betfair haben sich die Statistiken wohl genauer angeschaut.