Tennis Wetten: Bum-Bum-Becker will Verdasco ärgern
Tennis
/ Klaus Schepers / 15 Juni 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Der Start auf Rasen ging für Fernando Verdasco gründlich daneben. Bereits in der ersten Runde unterlag er in Halle/Westfalen gegen Philipp Petzschner. Und auch bei den Ordina Open in Hertogenbosch (Holland) muss Verdasco nun in der zweiten Runde wieder gegen einen deutschen Spieler ran. Das Spiel gegen Benjamin Becker dürfte dabei eine ähnlich knappe Angelegenheit werden, nicht nur wegen des berühmten Nachnamen des Deutschen. Im Betfair Live Video gibt's ab ca. 14.30 Uhr die Antwort!
Eigentlich ist Fernando Verdasco ein guter Rasenspieler. Zwei Mal konnte er schon das Achtelfinale in Wimbledon erreichen. Im letzten Jahr unterlag er dort erst mit 13:11 im entscheidenden fünften Satz gegen Mario Ancic. In Nottingham erreichte er 2008 außerdem immerhin das Finale, in dem er Ivo Karlovic unterlag. Doch in diesem Jahr scheint ihm der Übergang von den Sand- auf die Rasenplätze ungewöhnlich schwerzufallen. Im Spiel gegen Philipp Petzschner verspielte er eine deutliche Führung, bei der sogar Wetten auf eine 1,01-Quote auf ihn abgegeben wurden. Am Ende verließ er den Platz trotzdem als Verlierer.
Und auch sein Erstrundenmatch hier in Hertogenbosch verlief maximal durchschnittlich. Pablo Andujar ist auf Rasen wohl einer der schwächsten Gegner in den TOP 200 der Welt. Gegen Benjamin Becker wird er sich noch einmal deutlich steigern müssen, denn der Deutsche hat zuletzt eine hervorragende Bilanz gespielt.
Ob Verdasco das schafft, ist doch ein wenig fraglich. Seit der Drittrundenpartie in Paris gegen Nicolas Almagro ist bei ihm eindeutig eine absteigende Formkurve zu erkennen. Schon gegen Almagro quälte er sich mehr oder weniger durch die Partie. Auch wenn er das Spiel in drei Sätzen gewann - in jedem Satz hatte er große Probleme, vor allem wegen der großen Zahl an vermeidbaren Fehlern.
Und auf Rasen zählen die mindestens doppelt. Denn dort entscheiden wenige Punkte über Sieg oder Niederlage. Ein Break ist meist gleichbedeutend mit dem Satzverlust. Und selbst wenn Benjamin Becker nicht zu den konstantesten Spielern auf der Tour zählt, auch gegen ihn wird er sich diese große Zahl an Fehlern nicht erlauben können.
Immerhin hat Bum-Bum-Becker zuletzt eine Bilanz von 24:2 gespielt - und das ausschließlich auf den von ihm bevorzugten schnelleren Belägen - Hardcourt und Rasen. Klar, mit der Ausnahme von Halle waren das Challenger-Turniere, aber Selbstvertrauen hat der Deutsche in diesen Turnieren sicherlich ausreichend getankt. Immerhin sprangen auch drei Turniersiege dabei raus.
Und seinen wichtigsten Schlag, den trifft Becker auch wieder hervorragend. In seiner Erstrundenpartie gegen Florent Serra servierte der Deutsche immerhin 15 Asse - fast vier Aufschlagsspiele allein durch die Asse gewonnen, Servicewinner nicht mitgerechnet. Und das gegen einen Gegner, der in Halle immerhin fünf Matchbälle gegen Novak Djokovic hatte.
Fazit
Zwei Formkurven, die in unterschiedliche Richtungen zeigen. Die von Bum-Bum-Becker nach oben, die von Verdasco eher nach leicht nach unten. Ein gut aufschlagender Becker hat in diesem Match doch gute Chancen. Wichtig wird sein, dass sein erster Aufschlag konstant kommt. Das war letzte Woche nicht immer der Fall und könnte der Schlüssel werden in diesem Spiel. Zu diesen Quoten ist der Deutsche auf jeden Fall einer der besten Tipps des Tages.
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