Betfair

Back Beck!

130 ATP Tour RSS / Klaus Schepers / 04 Mai 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus

Sie sind die Überraschungsspieler im deutschten Herrentennis der letzten Wochen, konnten sie zuletzt doch beide das Viertelfinale bei einem Masters Series Event erreichen, obwohl sie jeweils durch die Qualifikation mussten. Heute treffen Mischa Zverev und Andreas Beck in München bereits in der ersten Runde im direkten Duell aufeinander [ab 14.30 Uhr live im DSF].

Andreas Beck ist Linkshänder. Mit seinen 23 Jahren zählt er zu den deutschen Hoffnungsträgern für die nächsten Jahre. In der Weltrangliste stand er Anfang April auf Platz 85. Das reicht für das eine oder andere Hauptfeld bei einem größeren ATP-Turnier, oder für eine gute Ausgangsposition bei Challanger-Turnieren, bei denen er in den letzten zwölf Monaten immerhin fünf Mal ins Finale einziehen konnte. Im April allerdings gelang ihm eine große Überraschung und der größte Erfolg seiner Karriere - er zog ins Viertelfinale des Masters von Monte Carlo ein, nachdem er unter anderem den TOP10-Spieler Gilles Simon besiegen konnte (auch wenn der sich im Moment nicht in allerbester Form präsentiert). Außerdem konnte er mit Juan Monaco einen ausgewiesenen Sandplatzexperten bezwingen, der in der Woche darauf in Rom zeigte, dass mit ihm zu rechnen ist (knappe Viertelfinalniederlage gegen Gonzalez).

Mischa Zverev ist Linkshänder. Mit seinen 21 Jahren zählt er zu den deutschen Hoffnungsträgern in den nächsten Jahren. In der Weltrangliste stand er Anfang April auf Platz 75. Das reicht zumeist für die direkte Qualifikation bei ATP-Turnieren, bei denen er in den letzten zwölf Monaten einige gute Ergebnisse erzielen konnte, wie beispielsweise das Halbfinale von Moskau, zu dem er leider wegen einer Erkrankung nicht antreten konnte. Im April allerdings gelang ihm eine große Überraschung und der größte Erfolg seiner Karriere - er zog ins Viertelfinale des Masters Events von Rom ein, nachdem er unter anderem TOP10-Spieler Gilles Simon besiegen konnte (auch wenn der sich im Moment nicht in allerbester Form präsentiert). Außerdem konnte er mit Ferrero, Berdych und Paul-Henri Mathieu weitere Topspieler bezwingen.

Die Parallelen dieser beiden jungen deutschen Spieler in den letzten Wochen und Monaten sind einfach unglaublich und der Kreis schließt sich, wenn man sich anschaut, wo sie in der Weltrangliste stehen nach ihren Erfolgen: Mischa Zverev ist die Nummer 56, Andreas Beck die Nummer 58. Heute in München stehen sie sich ausgerechnet im direkten Duell in der ersten Runde gegenüber. Und um den möglichen Gewinner genauer vorherzusagen, lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede:

Der Belag

Andreas Beck spielt klassisches Sandplatztennis von der Grundlinie und spielt deswegen sehr gerne auf langsameren Sandbelägen. Mischa Zverev dagegen spielt häufig Serve & Volley und konnte seine besten Ergebnisse bisher zumeist auf schnelleren Belägen erzielen. Trotzdem ist sein angfrisslustiges Spiel auf Sand keinesfalls zu unterschätzen - in Rom hat er damit viele Gegner überraschen können. Allerdings zählt der Sandplatz dort auch zu den schnellsten auf der ATP-Tour - nicht umsonst konnte Pete Sampras dort einen Titel feiern und Tommy Haas dort einst ins Finale einziehen. Es ist doch mehr als fraglich, ob Zverev mit dem Sandbelag von München ähnlich gut zurecht kommen wird.

Das Turnier

Mischa Zverev hat noch nie in München gespielt. Letztes Jahr nahm er am parallel stattfindenden Turnier von Barcelona teil, was keine gute Idee war - er unterlag Mario Ancic mit 0:6 und 1:6. Aber auch Andreas Beck konnte in München noch nie einen Einzelsieg feiern. Bei seinen beiden Teilnahmen im Jahr 2006 und 2007 schied er jeweils in der ersten Runde aus.

Head-to-head

Andreas Beck hat beide bisherigen Duelle für sich entscheiden können. Allerdings fand das eine letztes Jahr in Halle/Westfalen auf Rasen statt (6-7, 7-6, 6-1). Und das zweite vor über drei Jahren auf der Futures-Tour (7-6 7-6). Beide Duelle sind aber nur bedingt relevant für die heutige Ansetzung, auch wenn es interessant ist, dass Andreas Beck seinen Gegner sogar auf dem schnellen Rasenbelag besiegen konnte.

Die letzten Wochen

Interessant wird es sein zu sehen, wie Mischa Zverev sich von dieser starken Leistung "erholt" hat, und das meine ich durchaus so, wie ich es schreibe. Denn nach so einer tollen Woche fällt es vielen Spielern schwer, in der Folgewoche wieder direkt ins Spiel zu finden. Bestes Beispiel ist sein heutiger Gegner: Andreas Beck verlor nach seinem großen Coup in Monte Carlo sein darauffolgendes Spiel in der Qualifikation von Rom direkt gegen Daniel Gimeno-Traver. Ein ähnliches Leistungseinbruch von Mischa Zverev würde mich nicht allzu sehr überraschen.

Allerdings kann sich die Siegesserie für Zverev auch positiv auswirken. Immerhin hat er in der Woche richtig gute Gegner besiegt. Und das größere spielerische Potential hat er auch.

Fazit

Die Empfehlung für dieses Spiel kann hier aber nur lauten: Back Beck! Andreas Beck ist der bessere Sandplatzspieler, der Belag von München ist längst nicht so schnell wie der in Rom, zumal morgen gerade einmal Höchsttemperaturen von 13 Grad angekündigt sind. Und Mischa Zverev hat eine viel kürzere Regenerationszeit hinter sich, nachdem er am Freitag noch gegen Roger Federer gespielt hat.

Empfehlung: Andreas Beck ab 2,10

Post a comment

€20 FREIWETTE + CASHBACK

GO

So funktioniert‘s:
1. Konto eröffnen, Geld einzahlen und loswetten.
2. Wir zahlen den Einsatz Ihrer ersten Wette bis €20 zurück, wenn Sie verlieren.
3. In den ersten 30 Tagen Punkte sammeln und bis zu €1.000 Cashback verdienen.
JETZT ANMELDEN UND BONUS SICHERN!

Bis zu $2500 Poker-Bonus sichern

Go

Wählen Sie Ihren Anmeldebonus selbst: $50, $250, $500, $1000 oder $2500. Erhalten Sie bis zu 40% Cashback für Ihre Treue im Betfair Players Club.
Jetzt bei Betfair Poker anmelden!

© Betfair 2007 | Spielen Sie verantwortungsvoll. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte www.gambleaware.co.uk (in englisch) | Kontakt (in englisch): haveyoursay@betfair.com
Australia | English | España | Italia | Ireland
Partner: Wettbasis