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Weltmeisterschaft

Australian Open 2010: Roddick vs. Gonzalez

130 ATP Tour RSS / Klaus Schepers / 23 Januar 2010 / Kommentar schreiben Wettbonus

In der Night-Session der Australian Open (ab 09.00 Uhr deutscher Zeit) treffen heute Andy Roddick und Fernando Gonzalez aufeinander. Und auch wenn die beiden in der Weltrangliste nur vier Plätze auseinander liegen wird es eine deutliche Angelegenheit.

Seit acht Spielen ist Andy Roddick mittlerweile ungeschlagen, im Jahr 2010 hat er noch kein Spiel verloren und sich bereits den Titel in Brisbane gesichert. Dort konnte er immerhin Spieler wie Stepanek, Berdych und Gasquet bezwingen. Und viel stärker schätze ich seinen heutigen Gegner Fernando Gonzalez auch nicht ein.

Der Chilene konnte nur mit großer Mühe in fünf Sätzen gegen Evgeny Korolev gewinnen in der dritten Runde und klagte nach dem Spiel: ""I felt really uncomfortable almost all the match." Sein Aufschlag kam nicht wie gewünscht, und auch die wuchtige Vorhand, hinterließ bei seinem Gegner nur selten die erhoffte Wirkung, wie er selbst analysierte. Die Vorhand wird sicherlich auch gegen Roddick für den einen oder anderen Punkt sprgem, vielleicht sogar einen Satz gut sein. Für mehr wird es aber nicht reichen. Gestern hat der Chilene auch noch zwei Stunden Doppel gespielt an der Seite von Ljubicic, während Roddick sicherlich relaxt hat. Hinterher sagte Gonzalez: "Ich fühle mich wirklich müde".

Und dann serviert Andy Roddick auch noch so stark wie selten zuvor. Der Amerikaner hat die Geschwindigkeit seines Aufschlags etwas gesenkt, um eine noch höhere Quote an ersten Aufschlägen zu haben - und es lohnt sich. In der Runde zuvor servierte er mit einer Quote von 74 Prozent, in der Runde zuvor gegen Bellucci sogar mit 79 Prozent. In beiden Partien punktete er über den ersten zu fast 80 Prozent - ein Break ist da fast unmöglich.

In seinen drei Spielen musste er sich so auch erst zwei Mal den Aufschlag abnehmen lassen - beeindruckend. Auch Fernando Gonzalez dürfte es schwer fallen, den Aufschlag des Amerikaners zu durchbrechen. Und wenn ihm das nicht gelingt, wird es sehr schwer, denn die Tie-Break-Bilanz des Amerikaners im letzten Jahr war superstark - und auch 2010 ist er hier bereits wieder mit einer 6:1-Bilanz gestartet.

Fazit:

Es spricht hier einfach alles für Roddick. Er hat die bessere Form, er führt das Head-to-Head deutlich an (8:3) und besiegte Gonzalez bei den US Open 2008 in drei deutlichen Sätzen. Der Chilene klagt über Müdigkeit und die Knieprobleme können jederzeit wieder auftauchen. Roddick hat das klar bessere Service und wird viele freie Punkte bekommen. Gonzalez wird sich hier wenn überhaupt über lange Ballwechsel ins Spiel kämpfen können - ob er das trotz seiner Müdigkeit schafft ist doch mehr als fraglich.

Empfehlung:

Andy Roddick to win @ 1,35

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