Weitere Siege für die Trainergiganten?
Pferderennen
/ Marco Hoffmann / 19 Februar 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Aktuell scheint das Trainerduell zwischen Mike de Kock und Saeed bin Suroor bereits entschieden. Der Mann aus Dubai dominiert den bisherigen Carnival. Was aber nicht bedeutet, dass der Südafrikaner de Kock nicht erfolgreich wäre. Er gewann immerhin sechs Rennen, bin Suroor hingegen 14. Bei beiden dürften heute, am ersten von zwei Renntagen in dieser Woche, weitere Treffer hinzu kommen.
So ist im 2.Rennen (wenn man ein Araberrennen abrechnet) de Kock kaum zu schlagen. Mehr als haushoher Favorit dürfte sein Honour Devil werden, fraglos ein Star im Stall. Es handelt sich um den letztjährigen UAE-Derbysieger. Seitdem ist er aber nicht mehr gelaufen.
Asset hat gerade für Godolphin und somit für deren Privattrainer Saeed bin Suroor gewonnen. Er kann noch mehr, war bereits vor Judd Street, Contest und Nota Bene.
Schwer zu bewetten ist das 5.Rennen. Sowohl Naples von de Kock als auch Irish Mayhem von bin Suroor haben in Dubai zuletzt nicht überzeugt. Doch wer sind die Alternativen in einem schwer zu durchschauenden Feld? Vielleicht der Engländer Trust N Dustan, der zuverlässige Moonquake, der Brasilianer Team Victory und Mutasalil (war in der Vorwoche Dritter).
Allzu stark scheint das Grupperennen diesmal nicht besetzt. Bemerkenswert, dass Frankie Dettori, der Stalljockey von Saeed bin Suroor, für Mike de Kock reitet. Hunting Tower war nach einem Sieg Neunter, ist vermutlich die zweite Wahl hinter Imbongi, der zuletzt Zweiter war. Der Spanier Gladitorius siegte am 22. Januar, Summit Surge am 5.Februar. Schwer zu bestimmen, was das im Vergleich wert ist.
Yamal gewann erst in der Vorwoche für Godolphin. Treffer Nummer 2 kann im 8.Rennen folgen. Für Mike de Kock tritt der junge Rocks Off nach kurzer Pause an. Im Handicap ist er nicht uninteressant, aber als wie erwähnt sehr junges Pferd hat er vielleicht Nachteile.
Es gibt heute auch deutsche Elemente. So läuft um 16.05 Uhr mit Echoes Rock ein Ex-Deutscher, der seine bisherigen Rennen nur in Frankreich bestritt. Er kann einiges, sonst hätte sein ehemaliger Racing Manager ihn nicht auf einer Auktion erworben. Trainiert wird er nun in Schweden. Dass Frankie Dettori und somit einer der besten Jockeys der Welt für den Ritt gebucht wurde, ist ein Zeichen. Mike de Kock bietet mit Stubbs Art ein Gruppepferd auf, das fraglos zu beachten ist. Von den übrigen Startern überzeugte zuletzt kaum einer.
Der aus einer deutschen Mutter stammende Eastern Anthem und der Engländer Halicarnassus sind frische Sieger. Und es sah danach aus, als ob noch mehr möglich ist, so dass sich eine Wette um 18.25 Uhr lohnen könnte. Zumal der Rest sich steigern muss, was am ehesten Love Galore und dem Franzosen Weald zuzutrauen ist. Mr Brock von Mike de Kock war letzte Woche Vierter. Er lief sonst in Mauritius. Godolphin ist mit Sugar Ray und Ersatzpferd Colony im Feld. Beide haben zuletzt nicht überzeugt.
Mit Waldvogel tritt dann ein Ex-Deutscher im 9.Rennen. Letztlich gehört er nach Bestform sogar zur Favoritengruppe, denn er war auf ganz weiten Distanzen einer der besseren in Deutschland. Und allzu stark scheint das Rennen nicht besetzt. Überzeugt haben nämlich zuletzt nur Gravitas (konnte früher mehr), Young Mick (beim vorletzten Start), Captain Webb für Godolphin und Bruges, der in der Vorwoche als Zweiter überraschte.
Viel Glück beim Wetten, Euer Marco