Viele Starter in Sandown
Pferderennen
/ Marco Hoffmann / 07 März 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Am kommenden Dienstag beginnt das berühmte Cheltenham-Festival. Natürlich werden wir Ihnen an dieser Stelle an allen Veranstaltungstagen Informationen zu diesem absoluten Höhepunkt der Hindernissaison bieten. Dass an diesem Wochenende die großen Rennen von der Anzahl her überschaubar sind, ist vor dem Hintergrund des anstehenden Großereignisses natürlich verständlich. Dennoch bietet Sandown am Samstag einige richtig gute Rennen. So u.a. den Imperial Cup, dessen Sieger sich bzw. seinem Besitzer bei einem erneuten Start und Sieg in Cheltenham einen lohnenden Preisgeld-Bonus verdienen könnte. Dies gelang zum Beispiel im Vorjahr.
Die Veranstaltung beginnt um 15.05 Uhr mit einem Gruppe-III-Hürdenrennen, das den etwas langen und recht umständlichen Titel „EBF Paddy Power National Hunt Novices' Handicap Hurdle Final" trägt. Es laufen gleich 18 Pferde. Kein Wunder, dass das Rennen nicht gerade einfach zu bewetten ist, was übrigens für die meisten Rennen des Samstags gilt. Es gibt mehrere Kandidaten, die Pflicht auf dem Wettschein sind. Vor allem darf man etwas von Big Eared Fran (bei diesem Namen kann man sich vorstellen wie das Pferd ausschaut - es dürfte große Ohren haben), Bakbenscher, Quartz de Thaix und dem von einem deutschen Deckhengst stammenden Clay Hollister erwarten. Offen ist, wer das beste Ende für sich haben wird.
Ansonsten sind in Sandown Park am Samstagnachmittag noch zwei Listenrennen im Angebot der insgesamt sechs Prüfungen und somit bekanntlich Rennen, die mit dem UEFA Cup gleichzusetzen sind. Darunter befindet sich der erwähnte Imperial Cup. Wie in so manch anderem Rennen des Nachmittags ist das Starterfeld immens groß. 21 Pferde sollen im „Paddy Power Imperial Cup Handicap Hurdle" über knapp 3400 Meter antreten. Mit Stellino und Matuhi sieht man zwei Ex-Deutsche, die aber doch als Außenseiter gelten müssen, wenn man ihre letzten Rennleistungen betrachtet. Allerdings ist die Liste der Mitfavoriten so umfangreich, dass Außenseiter nicht zu unterschätzen sind. Mit anderen Worten: auch in diesem Rennen ist viel möglich. Beachtenswert erscheinen vor allem Doppelsieger Mr Thriller, Numide, der erstmals in dieser Saison antretende und als gut aber schwierig geltende Seven Is My Number und auch Dave's Dream, dessen Siegesserie beim letzten Start erstmals riss.
Nicht wesentlich einfacher ist es ein Rennen später im „EBF/dbs Mares' Standard Open National Hunt Race Final". Zum einen, weil 18 Stuten antreten. Zum anderen, weil es sich um ein so genanntes National Hunt-Flachrennen handelt, auch Bumper genannt. Die Starter in derartigen Prüfungen sind meist spätreif und wenig geprüft. Und obwohl Hindernispferde springen sie nicht. 12 der Starterinnen konnten bei allseits wenigen Starts (keine der Stuten hat mehr als vier Rennen bestritten, nur eine ist vier Jahre alt, alle anderen sind älter) bereits gewinnen. Einzig unbesiegt sind Queen Poline und Golden Sunbird. Diese wird, wohl auch weil mit Tony McCoy der beste Jockey reitet, allgemein favorisiert. Die gewöhnlich sehr gut informierte englische Fachpresse nennt ansonsten Kerada, Kentucky Sky, Polly Potter und Diklers Oscar.
Viel Glück beim Wetten, Euer Marco