Vermutlich weitere Siege für Godolphin am Donnerstag in Meydan
Pferderennen
/ Marco Hoffmann / 22 Februar 2012 / Kommentar schreiben Wettbonus Zum Wettmarkt

Am Donnerstag ist ab 15.30 Uhr ein weiterer Renntag in Meydan (Dubai). So manch Wette kann getätigt werden. Highlight sind die „UAE Oaks" für dreijährige Stuten.
Es ist davon auszugehen, dass Godolphin dieses klassische Rennen gewinnt. Pimpernel dürfte hier als erste Waffe antreten. Sie war bereits Zweite in den 1000 Guineas und ist eine logische Siegwette. Falls of Lora ist nicht Stalljockeywahl, aber nach zwei Siegen bei sechs Starts zu beachten und auch nach Rating. In einem Gruppe-I-Rennen im Oktober war sie Letzte. Dennoch ist sie das Pferd für Platz 2. Colorful Nation ist eine Siegerin aus England, lief bisher aber nicht in besserer Klasse und ist doch eher Außenseiterin. Alsindi war Dritte in den UAE 1000 Guineas. Moon Spun wird in Südafrika vorbereitet und verpasste dort nach einem Sieg knapp einen Treffer auf Gruppe-II-Level. Sie kann also vorne mitmischen. In den UAE 1000 Guineas war sie Vierte. Mary Fildes gewann beim Debüt und war in einem Grupperennen platziert. Sie hat viel Erfahrung, war im 1000 Guineas Trial Dritte, in den Guineas selbst aber nur Letzte.
Es würde nicht verwundern, wenn wieder mehrere Siege für Godolphin erfolgen. Und es würde ebenfalls nicht verwundern, wenn es gleich im „Swaidan Trading Company - Goodyear" beginnt. Sarrsar gefiel beim ersten Dubai-Start. Dieser endete mit einem Sieg. Anschließend nahm Capponi knapp Revanche. Dieser Capponi läuft in anderen Farben, steht aber im gleichen Stall und der Besitzer gehört zur Familie. Nach langer Pause verkaufte der Hengst sich Anfang Januar als Zweiter gut und siegte beim Folgestart knapp gegen Sarrsar. Er hat den Stalljockey im Sattel, was allerdings nicht immer etwas besagt. Rein vom Gefühl her tendiere ich zu einer erneuten Revanche.
Im „Swaidan Trading Company - Peugeot" bin ich mutig. Ich nehme keines der vier Godolphin-Pferde (von denen mir Spring of Fame am besten gefällt, auch wenn er nicht Stalljockeywahl ist). Jamr ist Sohn einer deutschen Mutter und groß in Form. Wäre er beim letzten Start später eingesetzt worden, wäre er in Dubai noch unbezwungen. Jardim ist aus mehreren Gründen von Interesse. Trainer ist Mike de Kock, der Besitzer Deutscher und die aus den USA stammenden Formen waren beachtlich. Dubaistart 2 war ein zweiter Platz. Ich versuche es mit diesen beiden.
Das „Meydan Classic" ist trotz des Namens und obwohl es offiziell ein Listenrennen ist, kein besonders wichtiges Rennen. Es laufen keine Stars. Aus deutscher Sicht interessiert Old Pal. Dieser wurde in Deutschland trainiert und zeigte in Frankreich und der alten Heimat starke Formen. Vor einiger Zeit wurde er nach Norwegen verkauft. Im Meydan Classic Trial lief er schwach. Cash Luck gewann fünf von elf Rennen in Singapur, wo er noch Ende Januar lief. Er ist bestimmt so gefährlich wie die anderen Singapur-Pferde in den letzten Wochen und nach Rating die Nummer 1 im Feld. Matusalen kommt aus Spanien und ist nach vier Starts noch unbesiegt! Entifaadha ist ein interessanter Engländer, nach Rating und nach zwei Siegen (einem davon auf Gruppe-III-Level) bei bisher vier Starts. Factory Time hatte, nachdem er mit Siegen überzeugte, an Form verloren. Überraschend gewann er das Meydan Classic Trial. Ich denke aus dieser Gruppe kommt der Sieger und tendiere zu Cash Luck.
Es folgt das „Al Baboodah Construction Group", ein 1000-Meter-Sprint. Prohibit interessiert natürlich als Gruppe-I-Sieger aus dem letzten Jahr auf dieser Distanz. Gegen ihn spricht allerdings, dass er bei seinen sieben bisherigen Dubaistarts nur einmal überzeugte. Better Be The One ist ein weiteres der so gefährlichen Pferde aus Singapur. In seiner Heimat gewann er elf von 24 Rennen, zuletzt noch Mitte Januar. Inxile ist an einem guten Tag auf 1000 Meter schnell genug. Bei fünf Dubai-Starts war der Ire zweimal Zweiter, so zuletzt hinter Monsieur Joe. Happy Dubai hat beim letzten Carnival gewonnen und lief danach sogar in Singapur. Er hält den Bahnrekord, hatte aber lange nicht die Form des Vorjahres. Bis zu seinem Sieg am 16.Februar, der viel wert war. Mar Adentro kommt aus Frankreich und war u.a. Vierter in einem Gruppe-I-Sprint über 1000 Meter. Er ist theoretisch Siegkandidat, brauchte den letzten Start noch. Ich tendiere zu Happy Dubai und Better Be The One.
Im abschließenden Handicap, das ebenfalls „Al Naboodah Construction Group" heißt, gehe ich mit Rerouted. Der traf letztes Jahr mehrfach auf den stärksten Galopper der Welt. Nun ist es natürlich einfacher. Sein Trainer ist Mike de Kock, der, auch wenn er bei diesem Carnival nicht so viele Starter wie üblich hat, immer für Siege gut ist. Rerouted kostete 55.000 Guineas und wird mit seiner Marke gewinnen.
Viel Glück beim Wetten, Euer Marco