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Klassische Siegerin am Sonntag in Düsseldorf gesucht

Pferderennen RSS / Marco Hoffmann / 19 Juni 2011 / Kommentar schreiben Wettbonus Zum Wettmarkt

Nach England, Irland und Frankreich ist nun Deutschland an der Reihe. In Düsseldorf werden am Sonntag um 17.10 Uhr die „91.German 1000 Guineas" gelaufen, ein klassisches Rennen für drei Jahre alte Stuten auf der Meilendistanz. Es geht um 125.000 Euro, verwunderlich, dass keine Stuten aus dem Ausland dabei sind.

Oder erscheinen die deutschen Damen zu stark? Nicht unmöglich. Besonders die letztjährige Winterfavoritin Djumama verkörpert viel Klasse, wie man bei ihrem Saisondebüt sah, als sie noch nicht einmal einen guten Rennverlauf hatte. Sie ist die eindeutige Favoritin in diesem Rennen, das genau genommen einen sehr langen Titel hat: „Preis der Freunde und Förderer des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins - 91. German 1000 Guineas - Gr.II - Stutenrennen". Und sie ist die Stute, die ich als Siegerin erwarte, zumal sie die meisten ihrer nur acht Gegnerinnen bereits bezwingen konnte. Auch die zweite Starterin von Trainer Andreas Löwe Lips Poison könnte eine Wette wert sein, aber doch eher für die Platzgeldränge. Ich schätze Djumama stärker ein. Und der Trainer auch.

Zwei Stuten sattelt ebenfalls Peter Schiergen. Nach Stalljockeywahl ist überraschend Wolkenburg die Nummer 1, und das, obwohl der Trainer Aigrette Garzette als seine Nummer 1 bezeichnet. Aber bei der Generalprobe, die natürlich Djumama gewann, war Wolkenburg Vierte und Aigrette Garzette nur Sechste. Zuvor im Oktober im Preis der Winterkönigin, den ebenfalls Djumama gewann, belegte Aigrette Garzette Rang 2 und Wolkenburg Platz 4. Dazwischen landete Lips Poison.

Waldemar Hickst hofft auf Quesada. Sie ist bisher nicht auf Djumama getroffen, gilt deshalb als deren stärkste Konkurrentin. Quesada besiegte aber schon drei andere Stuten, die sie nun wieder trifft, u.a. Wolkenburg.

Uwe Ostmann ist mit Reine vite dabei. Auch sie war schon hinter Quesada und auch hinter Djumama, hielt sich hinter dieser bei der erwähnten Generalprobe aber besser als alle anderen. Und das überraschte. Als Siegerin sehe ich sie trotzdem nicht.

Jean-Pierre Carvalho sollte mit Salona, die mir letztes Jahr besser als dieses zu sein schien, nur eine Außenseiterin satteln. Diese Saison lief sie zweimal, enttäuschte jeweils und war hinter sieben Stuten, die sie nun besiegen muss. Das sieht schwer aus.

Andreas Wöhler bietet Taleia auf. Vor Wochen schien es so, als ob der Stall für derartige Rennen gut gerüstet ist. Zuletzt änderte sich dieser Eindruck. Taleia war Fünfte in der erwähnten Vorprüfung. Es war ihr erster Jahresstart, vielleicht läuft sie etwas besser und ist nun vor Reine vite und Wolkenburg.

Bleibt noch Mitko Mintchev mit Temida. Das ist die größte Außenseiterin im Feld. Sie lief letztes Jahr einmal, gewann in Mailand, was nicht viel wert sein muss. Und bei der nun mehrfach erwähnten Generalprobe war sie Neunte von Elf. Das kann nicht gehen.

Mein Tipp ist ohne Wenn und Aber Djumama. Dahinter gefallen mir Lips Poison und Quesada am besten.

Viel Glück beim Wetten, Euer Marco

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