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Galopprennen: Kite Wood heißt der Favorit im St.Leger in Doncaster

Galopprennen RSS / Marco Hoffmann / 11 September 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus Zum Wettmarkt

Samstag findet der Höhepunkt beim „The Ladbrokes St. Leger Festival" statt, nämlich das St.Leger und somit der letzte Klassiker der englischen Saison. Vergangen sind die 1000 Guineas, die 2000 Guineas, das Derby und die Oaks (=Stutenderby). Das St.Leger führt über eine weite Strecke von 3200 Metern. Die meisten Rennsportnationen sind mittlerweile dazu übergegangen, auch ältere Pferde starten zu lassen, so dass die Bezeichnung „Klassiker" doch arg aufgeweicht ist. In England laufen weiterhin nur Dreijährige. Und zwar Samstag um 16 Uhr. - Sie können alle Rennen des Festivals natürlich wie gewohnt im Betfair LIVE VIDEO sehen.

Acht Dreijährige treten in den „Ladbrokes St Leger Stakes" an. Wie so oft in großen Rennen ist die 500.000-Pfund-Prüfung ein Duell der Ställe der Trainer Saeed bin Suroor (Godolphin, Dubai) und Aidan O'Brien (Coolmore Stud, Irland). Man mag sich nicht, will gegeneinander gewinnen. Und zwar immer und insbesondere in den großen Prüfungen. Beide Quartiere haben zwei Pferde im Aufgebot. Bei Godolphin ist Doppelsieger Kite Wood erklärtermaßen die Nummer 1 gegenüber Mastery, der immerhin das Derby Italiano gewann. Bei O'Brien steht Changingoftheguard über Von Jawlensky. Das erkennt man jeweils auch an den Jockeys. Für mich ist Kite Wood das beste Pferd, allerdings startet er erstmals über 3200 Meter. Ein Problem sollte das aber nicht sein. Von den anderen reicht keiner an ihn ran. Monitor Closely (zuletzt Sieger gegen Mastery) und Father Time (Dritter hinter Monitor Closely) gefallen vom Rest am besten.

Rennen 1 um 14.55 Uhr sind die „DFS Champagne Stakes" für Zweijährige und somit bereits ein Grupperennen. Silver Grecian ist unbesiegt und bestimmt wieder mit ersten Chancen unterwegs. Vor Emperor Claudius war er bereits und auch vor Roi de Vitesse. Schwer zu sagen, ob der „Kaiser Claudius" die erste Waffe von Aidan O'Brien aus einem dreiköpfigen Aufgebot ist, wie allgemein vermutet wird. Vom Jockey her eher nicht. Godolphin ist hier mit Poet's Voice unterwegs. Er lief dreimal, war zweimal Dritter und gewann beim vorletzten Start. Die Rechnung, also die offizielle Marke, spricht sogar für ihn. Demnach ist er besser als Silver Grecian.

Im 4.Rennen, den „DFS Park Stakes" über 1400 Meter, laufen nur sechs Pferde. 2008 gewann Arabian Gleam. Er ist wieder am Start, doch seine zwei letzten Leistungen waren eigentlich nicht gut genug, um den Titel zu verteidigen. Da sind Stimulation und der junge Himalya vielleicht interessanter, aber hinter beiden stehen vergleichbare Fragezeichen. Sie laufen nämlich erstmals in dieser Saison. Und das muss ohne Zweifel in beiden Fällen Gründe haben. Himalya ist, obwohl erst drei Jahre alt, sogar mehr als 14 Monate nicht am Start gewesen... Vielleicht ist also doch Arabian Gleam wieder vorne?

Viel Glück beim Wetten, Euer Marco

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