Deutscher Sieg in Dubai?
Pferderennen
/ Marco Hoffmann / 05 Februar 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
In dieser Woche finden sowohl am Donnerstag als auch am Freitag Rennen auf der Rennbahn von Nad Al Sheba in Dubai statt. Und besonders heute stehen die Chancen auf einen deutschen Sieg sehr gut. Im 4.Rennen um 18.15 Uhr, einem Gruppe-III-Rennen für Stuten über die Meile, tritt nämlich die von Andreas Wöhler trainierte Peace Royale an. Sie ist Gruppesiegerin (während der Derbywoche in Hamburg) und gehört zu den besten ihrer Stutengeneration in Deutschland. Sie ist ein richtig gutes Pferd, das beim Kampf um den Sieg mitmischen kann. Stalljockey Eduardo Pedroza reist extra an. Doppelt vertreten ist in diesem Rennen Spitzentrainer Mike de Kock. Inca Noble enttäuschte als bis dato unbesiegtes Pferd beim Start des Carnival aber sehr und wurde nur Letzte. Der Stalljockey sitzt vielleicht auch deshalb auf Front House, die bei vier Starts in Südafrika dreimal siegte und einmal Dritte war. Interessant ist Deem. Sie wird in Saudi Arabien trainiert und ist dort unbesiegt.
Peace Royale ist nicht das einzige deutsche Element am Donnerstag. Im 3.Rennen tritt der von Peter Schiergen trainierte Duellant an. Stalljockey Auch Andrasch Starke reist extra nach Dubai. Der Hengst ist sicherlich nicht ohne Chance, muss seine letzten Vorstellungen aber steigern. Er war im Oktober in Grupperennen in Hoppegarten und Baden-Baden ohne Möglichkeiten. Im Vorjahr versuchte sich sein großer Bruder in Dubai und schlug sich mehr als beachtlich.
Im letzten Rennen tritt mit Eastern Anthem ein Pferd an, dessen deutsche Mutter für einige der größten Erfolge der Godolphin-Scheichs in den letzten Jahren sorgte. Der Sohn von Kazzia ist wohl nicht so gut wie gedacht. Man hat ihn verkauft. Gut genug, um ein Handicap zu gewinnen, ist er aber allemal und vielleicht eine lohnende Wette.
Allgemein muss in den Rennen natürlich wieder mit Überraschungen gerechnet werden. Besonders in der Vorwoche hätte man als Außenseiterwetter reich werden können. Die Favoriten satteln in den meisten Rennen die Trainer Saeed bin Suroor und Mike de Kock. An den bisherigen Renntagen hat der Lokalmatador mehr Rennen gewonnen als der Südafrikaner. Und das könnte im 1.Rennen um 16.45 Uhr so weiter gehen. Calming Influence lief bereits bei seinem letzten Auftritt gut. Unschlagbar ist er aber nicht.
Zweimal bin Suroor gegen einmal de Kock heißt es im folgenden Rennen. Und dieser hat mit Quicksand die besseren Chancen, war der Hengst zuletzt doch bereits platziert und wurde mehr überrascht als reell geschlagen. Iguazu Falls hingegen ist in Bestform sehr gefährlich, zuletzt lief er aber rätselhaft, führte lange und war schnell hinten. Zumindest ist er wieder die Wahl von Frankie Dettori gegenüber Sirocco Breeze, der wenig geprüft ist.
Im zweiten Grupperennen des Tages wird das große Trainerduell ebenfalls sehr direkt geführt.
Supercrack Asiatic Boy vertritt Südafrika. Der bullige Hengst war letztes Jahr Zweiter im Dubai World Cup, ist seitdem aber nicht mehr angetreten. Und dann läuft der am 15.Januar deutlich erfolgreiche My Indy für Godolphin und Trainer Saeed bin Suroor. Nach offizieller Einschätzung hat der Südafrikaner Vorteile.
Rätselhaft ist Rennen 6. Munaddam gewann am 22.Januar, Leandros war hinter ihm Zweiter. De Kock bietet Imbongi und Drift Ice auf, bin Suroor Hatta Fort. Am meisten gezeigt hat aber Star Crowned.
Viel Glück beim Wetten, Euer Marco