Hecht der Retter von Deutschland?
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/ Editor / 25 April 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus
Heute spielt Deutschland bei der Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Frankreich (LIVE IM DSF, Bully um 20.15 Uhr). Das deutsche Team muss gewinnen, um in die nächste Runde einzuziehen. Ein echtes Endspiel! Die Hoffnungen liegen auf NHL-Profi Jochen Hecht, der Deutschland zum Sieg führen will.
Das deutsche Team startete als krasser Außenseiter in die Weltmeisterschaft, nachdem es in den vergangenen beiden Jahren die WM auf Platz 9 bzw. Platz 10 beendete. Nationaltrainer Uwe Krupp hat diesmal das Erreichen des Viertelfinales als Ziel ausgegeben, was zuletzt 2003 gelang. Dafür muss heute Frankreich geschlagen werden, um zumindest die Zwischenrunde zu erreichen. In diesem Spiel wird sich zeigen, ob die Unmöglichkeit abzusteigen (Deutschland bleibt als Gastgeber der WM 2010 auf jeden Fall erstklassig) ein zu lasches Auftreten des Teams bewirken könnte. Trainer Krupp jedenfalls will diese Bedenken nicht teilen: „Wir gehen jedes Spiel an wie das siebte in einer Playoff-Serie."
Ein Blick aufs Personal sorgt für sanften Optimismus. Jochen Hecht (31 Jahre) bringt als Führungsspieler bei den Buffalo Sabres die Erfahrung knapp 700 NHL-Spielen mit aufs Eis. Und mit Christoph Schubert ist sogar noch ein zweiter NHL-Akteur im deutschen Kader. Auch die Leistung gegen die Eidgenossen stimmt zuversichtlich, denn trotz der 2:3 Niederlage in der Verlängerung war das Auftreten des Teams absolut repektabel. "Wenn wir mit der Einstellung des Schweiz-Spiels reingehen, werden wir gewinnen", prognostiziert Verteidiger Michael Bakos. Und Torhüter Dimitri Pätzold fasst die Lage so zusammen: «Wir brauchen gar nicht großartig zu reden. Wir müssen gewinnen und gut.»
Tatsächlich geht das deutsche Team als Favorit in das Duell gegen Abstiegskandidat Frankreich. Die letzte deutsche Niederlage gegen die Franzosen gab es im August 2001, anschließend folgten ein Unentschieden und vier Siege. Die Erinnerung an den letzten Sieg sollte das Team vor Überheblichkeit bewahren: Beim Swiss Cup 2008 gewann Deutschland mit 6:5, das Siegtor fiel erst sieben Sekunden vor Schluss. Trainer Krupp aber will keinen Vergleich zu diesem Spiel ziehen: „Dieses Mal spielen die Nerven eine Rolle und welche Mannschaft damit besser klarkommt. Das wird ein genauso enges Spiel - wenn Du nicht alles gibst, verlierst Du."
Wett-Tipps: Quoten über 1.40 auf einen deutschen Sieg sind ein Kauf. Unter 1.30 kann man spekulative Lay-Positionen gegen das deutsche Team aufbauen. Da diesmal mit einem defensiv ausgerichteten Spiel zu rechnen ist, sind auch entsprechende Wetten im Markt „Weniger als 6,5 Tore" Erfolg versprechend.
