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Perry und Watney sind Top-Favoriten in New Orleans

Golf RSS / Timm Goeller / 22 April 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus

Vom 23. bis 26. April läuft auf der US PGA-Tour die Zurich Classic of New Orleans.
Im Teilnehmerfeld des mit $6.2 Millionen dotierten Turniers ist mit Kenny Perry ein Spieler der Top-10 der Weltrangliste am Start, mit Steve Stricker und Mike Weir weitere zwei Spieler der Top-20.

Titelverteidiger Andres Romero ist auch in diesem Jahr dabei und wird versuchen, seinen Sieg aus dem letzten Jahr, der sein erster überhaupt auf der Profitour war, zu wiederholen.

Zwei Topfavoriten wird es in dieser Woche geben. Kenny Perry und Nick Watney spielen beide eine unglaublich gute Saison und werden dabei bei den Buchmachern und Wettbörsen zurecht mit den niedrigsten Quoten gehandelt.

Nachdem Kenny Perry vor zwei Wochen beim Masters einen schweren Rückschlag hinnehmen musste, indem er den Sieg förmlich verschenkte, wird er in dieser Woche wohl topmotiviert und voller Zuversicht aufteen. Perry hatte nach drei blitzsauberen Runden und weiteren 16 konstanten Löchern in der Finalrunde einen komfortablen Vorsprung und war auf dem besten Wege, ältester Major-Champion aller Zeiten zu werden. Dann jedoch kamen zwei Bogeys an den Löchern 17 und 18, welche Angel Cabrera ausnutzte um Perry in ein Stechen zu zwingen, welches der Argentinier dann jedoch am zweiten Extraloch für sich entschied.

Der zweite Platz beim Masters war jedoch nicht das einzige Highlight in der Saison 2009 für Perry.

Dank eines Sieges im Februar und weiteren fünf Top10 Platzierungen, unter anderem beim WGC oder beim Masters, liegt er derzeit auf Platz drei im FedEx Cup mit 1.218 Punkten. Insgesamt acht seiner zehn gespielten Turniere beendete er unter den Top25, er verpasste keinen Cut.

Weiterhin führt er die Tour in der Statistik des „scoring average" an, welche die durchschnittliche Anzahl von Schlägen in allen gespielten Runden der Saison angibt. Außerdem ist er Zehnter in der Statistik der „Greens in Regulation".

Für mich ist Perry hier einer der beiden Hauptanwärter auf den Sieg. Die Quote beläuft sich derzeit auf 17.0 bei Betfair, was für mich ein Tick zu hoch ist. Dank der vielen guten Ergebnisse in diesem Jahr könnte auch ein Top10-Tipp @2.58 interessant sein.

Zweiter großer Spieler im Feld ist der Amerikaner Nick Watney.
Watney spielte eine unglaublich gute Saison bisher und man muss wirklich den Hut vor ihm ziehen.

Alleine in den letzten Monaten verbesserte er sich in der Weltrangliste von Position 204 auf derzeit 31, was er unter anderem dem Sieg beim diesjährigen Buick Invitational zu verdanken hat.

Weiterhin wurde er Zweiter beim CA Championship und Vierter beim Arnold Palmer Invitational.
Dank acht Top25 Platzierungen in neun Turnierstarts liegt Watney auf Rang vier im FedEx Cup mit nur 28 Punkten Rückstand auf Perry.

Hinzu kommt, dass er genau bei diesem Turnier auf genau diesem Platz im Jahr 2007 seinen ersten Sieg auf der Tour holen konnte; eine Tatsache, die sich auf die meisten Spieler positiv auswirkt.

Watney befindet sich nach aktuellem Stand unter den Top15 in den Statistiken „scoring average", „Driving Distance", „Scrambling" und „Putting", welche allesamt für ein grundsolides Spiel sprechen.

Mit nur einem schlechten Turnier in neun Starts (59. Platz) traue ich Watney hier eine absolute Top-Platzierung, wenn nicht sogar einen Sieg, zu! Auf ihn bekommt man derzeit ebenfalls eine Quote von 17.0 bei Betfair.

Dritter im Bunde der Topfavoriten ist Steve Stricker. Der Weltranglisten-Zwölfte liegt ebenfalls unter den Top10 im FedEx Cup in dieser Saison.

Vier Top10 Platzierungen bei neun Turnierstarts bringen ihm einen neunten Platz in der Rangliste mit 824 Punkten. Größter Erfolg war der zweite Rang bei der Northern Trust Open gefolgt von einem dritten Platz bei der Bob Hope Classic und einem Vierten beim Transitions Championship.

Auch beim Masters hat er super gespielt und wurde am Ende geteilter Sechster.
Stricker ist derzeit einer von nur zwei Spielern unter den Top10, der in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte. Er war allerdings schon einmal sehr nah dran, ehe er bei der Northern Trust Open den Sieg am letzten Loch an Phil Mickelson herschenkte.

Stricker ist gut in Form, er liegt auf Position 14 in der „Green in Regulation" Statistik und ist Dritter in der „Entfernung zur Fahne"-Statistik nach dem Grüntreffer.
Die Quote beläuft sich momentan auf 20.

Ein eher unscheinbarer Spieler, den man aber nicht unterschätzen sollte, ist Woody Austin.
Zwar läuft es in dieser Saison noch nicht ganz so gut für Austin. Er liegt derzeit auf Rang 75 im FedEx Cup mit einem elften Platz als bestes Ergebnis. Jedoch fühlt er sich auf dem TPC Louisiana sehr wohl. So konnte er in zwei der letzten drei Jahre jeweils unter den Top5 bei diesem Turnier landen.

Eine beeindruckende Statistik ist, dass Austin in diesem Jahr bei acht Starts noch keinen Cut verpasste und insgesamt mittlerweile 15 Cuts am Stück geschafft hat, was eine der längsten fünf Serien ist, die es momentan auf der Tour gibt.

Ich traue Austin eigentlich keinen Sieg zu in dieser Woche, jedoch kann man anhand der letzten Ergebnisse sehen, dass er langsam wieder besser spielt und einen Aufwärtstrend vorzuweisen hat. Interessant könnte hier eine Top10 Wette zur Quote 4.7 sein.

Eine gute Saison spielt auch John Merrick, von dem man vor einiger Zeit noch nicht so viel gehört hat. In den letzten zwei Jahren verbesserte er sich in der Weltrangliste von Position 359 auf mittlerweile 90. Ausschlaggeben dafür ist vor allem das Jahr 2009, in dem er schon einige gute Ergebnisse erreichen konnte. Neben einem zweiten Platz bei der Bob Hope Classic und einem sechsten bei der Puerto Rico Open wurde er beim Masters ebenfalls Sechster und schaffte damit die direkte Qualifikation für das Turnier im nächsten Jahr! Mit diesen drei Top10 Platzierungen und über $1 Million Preisgeld in diesem Jahr liegt Merrick auf Platz 22 im FedEx Cup. Die Quote steht momentan bei 32.

Dem Sieger aus dem letzten Jahr, Andres Romero, räume ich in dieser Woche keine Chancen ein. Er spielt in diesem Jahr bisher einfach zu schlecht und konnte erst einmal überzeugen, als er bei der Northern Trust Open Dritter wurde.

Er liegt nur auf Rang 71 im FedEx Cup und verpasste zwei der letzten vier Cuts. Die Quote 36 ist ein absoluter Witz und lediglich darauf zurückzuführen, dass er Titelverteidiger ist.

Aus deutscher Sicht werden wir es wieder einmal mit Alex Cejka zu tun haben. In der letzten Woche konnte er nach seiner guten Auftaktrunde und zwischenzeitlicher Führung die Leistung an den folgenden drei Tagen leider nicht wieder abrufen und wurde am Ende dann doch nur 13., was aber trotzdem zu seinen besten Saisonergebnissen gehört. Cejka verbesserte sich dadurch auf Position 106 im FedEx Cup.

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