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Woods vor seinem 70. Titelgewinn

Golf RSS / Timm Goeller / 09 August 2009 / Kommentar schreiben Wettbonus

69 Titel konnte Tiger Woods bislang in seiner Karriere alleine auf der PGA-Tour gewinnen. Dazu benötigte er 247 Turnierstarts, wodurch sich eine unglaubliche Siegesquote von knappen 28% ergibt. In dieser Woche könnte Woods seinen 70. Titel auf der Tour feiern. Nach drei Runden des Bridgestone Invitational liegt er an zweiter Position hinter Padraig Harrington.

Nach Runden von 68, 70 und 65 Schlägen liegt Tiger Woods mit sieben unter Par an zweiter Stelle. Vor Nur ein Spieler liegt vor ihm; Padraig Harrington, der nach Runden von 69 und 64 Schlägen heute zunächst Startschwierigkeiten hatte, dann jedoch auf seinen letzten sechs Löchern vier Birdies spielte und sich so eine auf den ersten Blick komfortable Führung von drei Schlägen vor der alles entscheidenden Finalrunde einspielte.

Tiger Woods konnte bislang in diesem Jahr vier Turniere für sich entscheiden, nur zweimal scheiterte an den Top10 und er führt den FedEx Cup souverän an. Drei seiner Siege in 2009 stammen aus den letzten fünf Turnieren. Beim Arnold Palmer Invitational schaffte er es bereits, einen Rückstand von sieben Schlägen auf Sean O'Hair in der Finalrunde wieder wettzumachen.

Warum wird Woods das Bridgestone Invitational gewinnen?
Keinem Spieler der Tour liegt der Firestone Country Club mehr als Tiger. Das Turnier der WGC-Serie findet hier jährlich seit 1999 statt. Woods nahm neunmal teil, gewann davon sechsmal! In den drei übrigen Ausgaben wurde er zweimal Zweiter und einmal Vierter.
Er befindet sich in einer absoluten Topform, verbesserte sein langes Spiel vom Tee aus und vor allem die sicheren kurzen und mittellangen Putts sind sein Erfolgsrezept der letzten Wochen. Die unglaubliche Bilanz dieser Woche besagt, dass er 49 von 50 Putts aus drei Metern und kürzer eingelocht hat; unerreichbar für die Konkurrenz.
Sein vermutlich einziger Gegner, Padraig Harrington, konnte in dieser Saison noch in keinem einzigen Turnier überzeugen. Der zweifache Major-Champion des Jahres 2008 verpasste drei seiner letzten fünf Cuts; nur ein Turnier beendete er in der gesamten Saison unter den Top20. In der Weltrangliste verlor Harrington mächtig an Boden. Ende 2008 noch bester Europäer auf Rang vier der Welt, wurde er seither durchgereicht bis auf Platz 17.
Auch wenn der Ire in dieser Woche bisher gute Ergebnisse spielte, sein Spiel sah lange Zeit nicht danach aus. Alleine in der heutigen Runde verfehlten viele seiner Drives die Bahn in Richtung Wald, aus dem er sich jedoch durch gutes Scrambling immer wieder retten konnte.

Für mich gibt es morgen nur einen Sieger, und der heißt Tiger Woods! Die Quoten um 2.3 sind hierfür mehr als „value", wenn man bedenkt, dass es schon Turniere gab, bei denen er vor dem ersten Schlag ähnlich quotiert war.
Weiterhin werde ich Woods im H2H gegen Harrington anspielen zu einer 1.51. Sollte er es widererwarten doch nicht schaffen, am Ende ganz vorne zu stehen, so wird er auf keinen Fall mit einem Rückstand von drei Schlägen „verlieren", sondern maximal einem oder zwei.
Dies ist für mich ein absoluter, wenn es um einen Rückstand geht, den Woods aufholen muss. Und das auch noch, wenn er in der letzten Partie seinem Gegner Auge in Auge gegenübersteht.

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