Kein schöner Anblick: Die fünf übelsten Fouls der Fußball-Geschichte
Fußball
/ Editor / 01 Dezember 2011 / 1 Kommentare Wettbonus

Lienens Oberschenkel wurde auf 25 cm Länge so tief aufgeschlitzt, dass Knochen und Gewebe zum Vorschein kamen
Fußball wird mit vollem Einsatz gespielt und entsprechend hoch ist die Verletzungsgefahr. Die meisten Verletzungen betreffen das größte Kapital der Fußballer - ihre Beine. Wir haben für Sie fünf der extremsten Verletzungen gesammelt, die sich Profi-Fußballer je zugezogen haben.
5. Ewald Lienen (Arminia Bielefeld) wurde nach einem Foul von Norbert Siegmann im Spiel gegen Werder Bremen (Saison 81/82) schwer verletzt. Siegmann schlitzte mit seinen Stollen den Oberschenkel des Mittelfeldspielers auf 25 cm Länge so tief auf, dass Knochen und Gewebe zum Vorschein kamen. Lienen erhob sich danach mit letzter Kraft, humpelte zur Bremer Bank und schrie: „Jetzt zufrieden?" Lienen machte den damaligen Trainer von Werder Bremen, Otto Rehhagel, für das Foul verantwortlich. Lienen glaubte, Rehhagel habe Siegmann zu dem Foulspiel angestiftet.
Nach seiner Laufbahn als Profi-Fußballer wurde Ewald Lienen Trainer. Im November 2010 kehrte er als Coach zu Arminia Bielefeld zurück - zu dem Verein also, dessen Trikot er bei dem schweren Foul vor fast 30 Jahren trug. Seit dem 1. Juli 2011 ist Ewald Lienen vereinslos.

4. Autsch! In der ersten Saison für seinen Club Viborg FF in der dänischen Superliga musste Jacob Olesen im Oktober 2006 mit ansehen, wie sein Fußgelenk eine 180 Grad-Drehung vollführte. Zum Glück konnte sich der Stürmer nach sechs Monaten Verletzungspause wieder erholen und geht für Viborg FF - mittlerweile in der zweiten dänischen Liga - wieder auf Torejagd.

3. Im Februar 2008 bekam Arsenals Eduardo da Silva einen üblen Tritt von Martin Taylor (Birmingham City) auf den linken Schlappen, so dass sein Fußgelenk aus der Verankerung gerissen wurde. Die Ärzte befürchteten zunächst das Karriereende von Eduardo. Nach einem Jahr Verletzungspause konnte er aber sein Comeback für Arsenal geben und erzielte sofort zwei Tore. Arsenals Coach Arsene Wenger forderte Taylor nach dem Foul auf, nie wieder einen Fußballplatz zu betreten. Eduardo spielt seit 2010 für Shakhtar Donetzk.

2. Djibril Cisse erlitt bereits 2004 bei einem Spiel für den FC Liverpool einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein und fiel für die gesamte Saison aus. Doch es kam noch schlimmer: 2006 brach sich Cisse auch sein anderes Bein, als er für die französische Nationalmannschaft im Einsatz war.
Als Cisse bei dem Länderspiel gefoult wurde, verdrehte sich im Fallen sein rechtes Bein und brach sich das Schienbein. Cisse erholte sich nach längerer Verletzungspause und spielt aktuell bei Panathinaikos Athen.

1. Es ist bekannt, dass englische Fußballspieler keine zimperlichen Zeitgenossen sind. Zum wohl tragischsten Opfer der robusten Spielweise auf der Insel wurde David Busst. Der Verteidiger von Coventry City wurde am 8. April 1996 in einem Spiel gegen Manchester United so schwer am rechten Bein getroffen, dass Schien- und Wadenbein brachen und regelrecht explodierten (s. eingekreister Ausschnitt). Es dauerte allein 12 Minuten bis die Blutlache vom Rasen entfernt werden konnte. Manchesters Torhüter Peter Schmeichel musste sich aufgrund des schockierenden Anblicks übergeben und ließ sich auswechseln. Er und einige andere Spieler wurden nach dem Spiel psychologisch betreut. Das Bein von David Busst wurde in der Folge 26 Mal operiert, musste jedoch entgegen ersten Befürchtungen nicht amputiert werden. Am 6. November 1996 gab er auf Rat der Ärzte sein Karriereende bekannt. Heute arbeitet David Busst im Trainerstab von Coventry City.

Anonymous | 28 Februar 2012
omg :o