Betfair

Fussball Bundesliga, 21. Spieltag

Fussball RSS / Benjamin Heidlberger / 19 Februar 2009 / Kommentar schreiben

FC Schalke 04 vs. Borussia Dortmund, 20.02.2009, 20.30 Uhr (kick-off)

Königsblau gegen Schwarzgelb! Revier-Derby Nr. 133!

Provokationen, hämische Kommentare und verbale Ausrutscher, ja sogar verbale „Amokläufe" verleihen dem morgigen Aufeinandertreffen der Revier-Klubs besondere Brisanz. Normale Fußballspiele waren die Treffen von Schalke 04 und Borussia Dortmund noch nie, aber das 133. Duell am Freitag in Gelsenkirchen birgt so viel Zündstoff wie selten zuvor. Während der BVB mit 31 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz rangiert, belegen die „Knappen" mit 30 Zählern den 9. Rang. Am morgigen Freitag zählt für beide Teams nur ein Dreier. Eine Punkteteilung wäre schlichtweg zu wenig. Der Verlierer müsste sogar die letzten Hoffnungen auf das internationale Geschäft begraben. Vor allem für die Schalker wäre das Verpassen der europäischen Fußball-Königsklasse finanziell kaum zu verkraften. Der Kader ist teuer und als Saisonziel wurde die Qualifikation zur Champions-League ausgegeben. Insgeheim hoffte man auch, um die Meisterschaft mitspielen zu können. Dass es momentan nur für einen Platz im grauen Liga-Mittelfeld reicht, tut weh, sehr weh! Auch der Dortmunder-Remis-König kann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht vollends zufrieden sein. Zu oft trennte man sich unentschieden und vergab so wichtige Punkte. Mit zwei bis drei Dreiern mehr auf dem Konto würden die Schwarz-Gelben sogar ein gehöriges Wort um die Meisterschaft mitreden können. Neben dem sportlichen Gesichtspunkt birgt das 133. Revier-Derby aber auch noch eine zusätzliche Bisanz: Viele Fans und Vereinsoffizielle erinnern sich noch an den Verkauf von T-Shirts durch drei BVB- Profis mit der Aufschrift „Meister der Herzensbrecher" sowie die Aktion Dortmunder Anhänger, die zum Saisonabschluss ein Flugzeug über der Schalker Arena mit einem Transparent „Ein Leben lang. Keine Schale in der Hand" kreisen ließen. Vor allem auf Schalker-Seite sitzt der Stachel noch tief, denn durch eine 2:0-Niederlage am 33. Spieltag der Saison 2006 / 2007 zerstörte der schwarz-gelbe Erzrivale die letzte Hoffnung auf den Meistertitel. Ein intensives Derby in einzigartiger Atmosphäre ist also vorprogrammiert. Schließlich treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nach einem Befreiungsschlag lechzen. Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass es am Freitag in Schalke heiß hergehen wird. In den letzten drei Derbys gab es vier Platzverweise, es fielen immer mindestens fünf Tore. Wenn es um eine 3-Weg-Wette geht, sehe ich den Gastgeber aus Gelsenkirchen ein wenig vorne. Auch das over halte ich für sehr wahrscheinlich, denn beide Teams sind gezwungen, offensiv zu agieren. Bei aller sportlicher und traditioneller Brisanz sollte aber nicht vergessen werden: Rivalität ist sportlich, Feindschaft tut weh!

Let's bet, let's win, euer Benjamin!


VfL Wolfsburg vs. Hertha BSC, 21.02.2009, 15.30 Uhr (kick-off)

Hertha auf Meisterschaftskurs...

Es war eine überschaubare Anzahl, aber sie war nicht zu übersehen. Einige Hertha-Fans präsentierten Meisterschalen aus Pappe, als klar war, dass ihr Verein tatsächlich die Tabellenführung übernehmen würde. Für alle Stadionbesucher, die es noch nicht fassen konnten (so zum Beispiel ich...), ließen die beiden Stadionsprecher Fabian von Wachsmann und Kollege Udo Knierim schnell die aktualisierte Fassung der Bundesliga-Tabelle auf der „Videowall" erscheinen. Sogar der eher introvertierte Lucien Favre fand nach dem Spiel für seine Verhältnisse sehr euphorische Worte: „ Das ist phantastisch. 2:1 gegen Bayern, fast 75.000 Zuschauer im Stadion." Mehr ging wirklich nicht! Nachdem die Berliner nun auch den deutschen Rekordmeister geschlagen haben, sind sie endgültig auf dem Bundesliga-Gipfel angekommen. Eine Leistung, die zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Saison nicht einmal der „goldene Jahrgang" der 70-er Jahre um Uwe Kliemann und Erich Beer vollbracht hat. Zwar fühlt sich Hertha weiterhin als Jäger, denn die Vereinsführung will von der Meisterschaft (noch) nichts wissen. Doch der selbsternannte Jäger wird nun zum Gejagten. Bisher lebte Hertha gut im Schatten des Sensationsteams TSG 1899 Hoffenheim. Damit ist es nun aber vorbei. Jeder kennt die Tabelle und will den Tabellenführer schlagen. Wer gegen Hoffenheim und Bayern München gewinnt, wird zwangsläufig ernst genommen. Die Zurückhaltung der Vereinsführung ist jedoch nicht reines Understatement. Denn die Berliner sind zwar Erster, aber nicht erster Anwärter auf die Meisterschale. Hertha verzaubert die Liga nicht mit brillantem Fußball. Hertha besticht mit gnadenloser Effizienz. Gegen das Star-Ensemble von der Säbener Straße reichten z.B. 38% Ballbesitz und 45% gewonnene Zweikämpfe, um das Spiel für sich zu entscheiden. Es mag zwar abgedroschen klingen und beim DSF-Fußballstammtisch müsste ich jetzt zwei Euro ins Phrasenschwein einzahlen, doch beim Tabellenführer aus Berlin ist der Star die Mannschaft. Mit Bayern, Hoffenheim, Leverkusen, Hamburg, Dortmund und dem kommenden Gegner aus Wolfsburg gibt es einige
Mannschaften, die individuell besser besetzt sind. Die Zeiten divenhafter Einzelkönner wie Marcelinho oder Alex Alves sind vorbei. Marcelinho erzielte z.B. drei der letzten vier Hertha-Tore in der VW-Stadt. Um weiterhin erfolgreich zu sein, darf bei Hertha keiner „durchdrehen". Die Spieler müssen wissen, dass sie allesamt am Limit spielen und in entscheidenden Situationen sogar noch eine Schippe drauflegen müssen. Das Spiel in Wolfsburg, bei dem es um die Verteidigung des ersten Platzes geht, wird vermutlich schwerer als das gegen Bayern München. Und das nicht nur, weil die „Wölfe" im eigenen Stadion sieben Partien in Folge gewonnen haben. Es geht am kommenden Samstag auch um den psychologischen Effekt. Für viele Teams ist bereits ein Sieg gegen den Branchenführer aus München der Höhepunkt der Saison. Doch ich traue den Blau-Weißen zu, dass sie sich auch in Wolfsburg als gefestigte Einheit präsentieren und mindestens einen Punkt landen können.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich laye bei betfair den VFL Wolfsburg und setze zudem auf unter 2,5 Tore...

Let's bet, let's win, euer Benjamin!


FC Energie Cottbus vs. SV Werder Bremen, 21.02.2009, 15.30 Uhr (kick-off)

Cottbus total unterbewertet...

Nein, ihr habt euch nicht verlesen! Meiner Meinung nach ist die Truppe aus der Lausitz total unterbewertet. Die Cottbuser spielen unter Bojan Prasnikar einen sehr gepflegten Fußball. Der Grat zwischen Triumph und Niederlage ist schmal. Bislang schafften es die Prasnikar-Schützlinge aber zu selten, die richtige Balance zu finden. Individuelle Fehler verursachten unnötige Niederlagen. So steckt Cottbus weiterhin im Abstiegskampf und hofft auf eine ähnlich gute Rückrunde wie in der vergangenen Saison. Aber auch beim Gast von der Weser liegt Ärger und Hoffnung ganz dicht beieinander. Am gestrigen Mittwoch spielte man sich gegen das Star-Ensemble des AC Mailand eine Vielzahl an hochkarätigen Chancen heraus. Nutzen konnte man jedoch nur eine. Es läuft einfach nicht zusammen. In besserer Verfassung wäre gegen einen ersatzgeschwächten AC Mailand definitiv mehr drin gewesen. So verpasste Bremen aber erneut die Gelegenheit, einen neuen Anlauf zu nehmen und die Saison in die richtige Spur zu bringen. Gegen den potenziellen Abstiegskandidaten aus Cottbus ist ein Sieg fest eingeplant. Und genau darin liegt die Chance für Cottbus. Immer wenn die Prasnikar-Elf in der laufenden Saison unterschätzt worden ist, bot sie eine ansprechende Leistung und versetzte so manchen selbsternannten Experten ins Staunen. Fakt ist auch, dass Cottbus in der Rückrunde nur gegen den amtierenden Herbstmeister aus Hoffenheim eine Niederlage einstecken musste. Und diese war mehr als umstritten. Momentan ist Cottbus zwar noch das heimschwächste aller Bundesliga-Teams, doch ich bin mir sicher, dass die Lausitzer in der Rückrunde zur gewohnten Heimstärke zurückfinden werden. Das Stadion der Freundschaft blieb in der Vergangenheit oft eine uneinnehmbare Festung, in der so manches Auswärtsteam wichtige Punkte gelassen hat. Der Selbstbedienungsladen für Gästemannschaften soll nun endgültig geschlossen werden. Ich traue Cottbus einen Punkt zu, laye daher den formschwachen SV Werder Bremen und setze zudem auf über 2,5 Tore...

Let's bet, let's win, euer Benjamin!

Einen Kommentar abgeben







€20 FREIWETTE + CASHBACK

GO

So funktioniert‘s:
1. Konto eröffnen, Geld einzahlen und loswetten.
2. Wir zahlen den Einsatz Ihrer ersten Wette bis €20 zurück, wenn Sie verlieren.
3. In den ersten 30 Tagen Punkte sammeln und bis zu €1.000 Cashback verdienen.
JETZT ANMELDEN UND BONUS SICHERN!

Bis zu $2500 Poker-Bonus sichern

Go

Wählen Sie Ihren Anmeldebonus selbst: $50, $250, $500, $1000 oder $2500. Erhalten Sie bis zu 40% Cashback für Ihre Treue im Betfair Players Club.
Jetzt bei Betfair Poker anmelden!

© Betfair 2007 | Spielen Sie verantwortungsvoll. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte www.gambleaware.co.uk (in englisch) | Kontakt (in englisch): haveyoursay@betfair.com
Australia | English | España | Italia | Ireland
Partner: Wettbasis