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Weltmeisterschaft

5 Gründe, warum Barca nicht Meister wird

Fussball RSS / Geisterfahrer / 31 Juli 2009 / Kommentar schreiben

Der FC Barcelona hat eine phänomenale Saison gespielt und sich nun für 68 Mio€ mit Zlatan Ibrahimovic verstärkt. Der Geisterfahrer nennt fünf Gründe, warum es mit der Verteidigung des nationalen Meistertitels aber nichts werden wird.

1. Barcelona wird sich ohne Eto'o schwer tun
Pep Guardiola entschied sich diesen Sommer alle Verbindungen mit Eto'o abzubrechen. Sich von dem Kameruner zu trennen, könnte Barcelona im nachhinein noch Leid tun. In den fünf Jahren, bevor sich Eto'o den Katalanen anschloss, gewann das Team keinen Titel und verbrachte drei Saisons ausserhalb der Top Drei. Mit ihm gewann Barca in fünf Jahren dreimal den Titel und zweimal die Chamipons League. Es gab zwei Saisons in denen Eto'o in mehr als 20 Spielen nicht auflaufen konnte, und in beiden schafften sie es nicht, einen Pokal einzufahren. Der 28jährige erzielte durchschnittlich mindestens 0.65 Tore per Saisonspiel in seinen insgesamt fünf Spielzeiten für Barca.

2. Ibrahimovic macht nicht genug Buden und versagt in wichtigen Spielen
Es ist zweifelhaft, ob Ibrahimovic in der Lage sein wird Eto'o zu ersetzen, auch wenn Barcelona ihn soviel höher als den Kameruner einschätzt. Letzte Saison schoss Ibrahimovic erstmalig mehr als 20 Tore - seine vorherige Bestmarke lag bei 17 Toren. 17 Tore, so viele Liga-Treffer markierte Claudio Pizarro in der letzten Saison für Werder. Und der Hoffenheimer Ibisevic schoss sogar 18 Tore - allein in der Vorrunde. In diesem Sinne wären Spieler wie David Villa, Mario Gomez oder Diego Forlan die bessere Option für Barca gewesen. Diese Stürmer wissen, wie man die 20 Tore-Marke knackt - und dies sogar bei Vereinen, die nicht um den Titel spielen.

In allen sieben Aufeinandertreffen in den letzten zwei Jahren mit den größten Rivalen von Inter erzielte Ibrahimovic kein Tor - weder gegen Juventus noch gegen den AC Milan. Eto'o hingegen traf in den beiden letzten Champions League-Endspielen, während Ibrahimovic im letztjährigen Turnierverlauf auf europäischer Ebene nur einmal traf, obowhl er achtmal auflief. Dies alles lässt nicht gerade darauf schliessen, dass man sich auf ihn verlassen kann, wenn's um die Wurst geht.

3. Real Madrid hat einen neuen Präsidenten, dessen Geldbörse überquillt
Florentino Perez hat in diesem Sommer bekanntlich wieder das Amt des Präsidenten bei Real Madrid übernommen hat. Die letzten fünf Männer, die dieses Amt über sechs Monate hinweg oder mehr bekleideten - Luis de Carlos, Ramon Mendoza, Lorenzo Sanz, Perez und Ramon Calderon - gewannen alle den Titel im ersten Jahr ihrer Amtszeit. Um diesen Trend fortzusetzen, holte Perez je einen der Stars aus der Premier League (Christiano Ronaldo), Serie A (Kaka) und Ligue 1 (Karim Benzema), sowie die spanischen Nationalspieler Raul Albiol und Alvaro Arbeloa. Auf's Preisschild scheint Perez bei seiner Shoppingtour kaum zu achten. Hauptsache der Einkaufswagen ist voll mit Luxusartikeln.

4. Pellegrini hat eine gute Statistik gegen Barcelona vorzuweisen
Manuel Pellegrini , der neue Trainer von Real, hat eine außerordentlich gute Statistik mit Villarreal gegen Barcelona vorzuweisen. Villareal gewann drei der letzten fünf Aufeinandertreffen in der Liga mit den Katalanen, wobei sie nur eines verloren. Der Chilene verhalf Villarreal zu einem bemerkenswerten zweiten Platz vor zwei Jahren. Mit zehn Punkten Vorsprung vor Barcelona zwangen sie den katalanischen Spitzenclub, sich in den Niederungen des europäischen Fußballs für die letzte Champions League-Saison qualifizieren zu müssen. Das gibt Anlass zu glauben, dass Pellegrini Real Madrids Statistik beim Prestigeduell 'El Clasico' verbessern kann, nachdem Barca sie in der abgelaufenen Saison zweimal vom Platz fegen konnte. Hätte Madrid diese beiden Spiele gewonnen, hätte Real womöglich am letzten Tag der Saison ganz oben in der Tabelle gestanden.

5. Der Champions League-Kater
Nur einer der letzten fünf Chamipons League-Gewinner schaffte es, seine heimische Liga in der folgenden Saison zu gewinnen: Manchester United, dessen dritter Titelgewinn in Folge 2009 viel mit den selbstzerstörischen Tendenzen der Konkurrenz zu tun hatte. Ein Vorzeigeteam für einen CL-Kater ist der FC Porto, Champions League-Sieger 2003/04, der den Titel in der portugiesischen Liga in den letzten sechs von sieben Jahren einfahren konnte - nur nicht in der Saison direkt nach dem Gewinn der Champions League. Auch Barcelona schaffte es nicht, seinen nationalen Meistertitel im Jahr nach dem Gewinn des Champions League 2006 zu verteidigen.
Fazit: Eine Lay-Wette gegen Barca (Quote 1.9) ist mehr als nur sinnvoll.

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